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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Wollte Investor Beluga-Reederei ganz übernehmen?

07.07.2016

Bremen /Oldenburg Welche Absicht verfolgte der Investmentfonds Oaktree, als er im Jahr 2010 mit insgesamt 165 Millionen Euro bei der Bremer Beluga-Reederei einstieg? Hermann Dambach, Deutschland-Chef des amerikanischen Unternehmens, erläuterte am Mittwoch vor dem Bremer Landgericht, man habe die besten Absichten gehabt. Ziel sei gewesen, die bis zum Ausbruch der Schifffahrtskrise im Jahr 2008 bestens aufgestellte Reederei mit zusätzlichem Geld durch die Krise zu bringen und sich nach fünf bis sieben Jahren wieder zurückzuziehen. Im Gegenzug sei eine jährliche Rendite von 20 bis 30 Prozent erhofft worden.

Dieser Plan habe allerdings nicht funktioniert, erklärte Dambach weiter, weil Ex-Reederei-Chef Niels Stolberg und die drei mitangeklagten Beluga-Manager falsche Angaben über die tatsächliche Lage der angeschlagenen Reederei gemacht hätten.

Deshalb sei es dann zu Jahresbeginn 2011 zum Zusammenbruch des früheren Vorzeigeunternehmens gekommen, nachdem die umfangreichen Täuschungen entdeckt worden seien. Ganz anders sehen der inzwischen in Oldenburg lebende Niels Stolberg und seine Verteidiger die Rolle der US-Firma. Die Investoren hätten frühzeitig erkannt, dass Beluga mit dem Rücken zur Wand stand und es die Möglichkeit gebe, die komplette Kontrolle über die Reederei zu erlangen. Dazu sei man mit einem eigenen Masterplan vorgegangen.

Mit entsprechenden Fragen und Vorhalten versuchten die Stolberg-Verteidiger, Licht in die Oaktree-Absichten zu bringen. Sie konfrontierten Dambach mit Indizien, die nach Meinung der Verteidigung die These der geplanten Beluga-Übernahme stützten.

Der Prozess um Kreditbetrug, Bilanzfälschung, Untreue und Betrug geht jetzt in eine Sommerpause und wird am 3. August fortgesetzt.

Jürgen Westerhoff
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2055

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Beluga | Oaktree | Bremer Landgericht

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