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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Natur: Zur Entstehung des Jadebusens

17.09.2011

Die Küste an der südlichen Nordsee ist, nachdem die ersten Deiche um 1000 nach Christi Geburt angelegt worden waren, immer wieder von schweren Sturmfluten heimgesucht worden

Die schwere Sturmflut im Jahre 151 1 war nicht die erste, von welcher dieser Küstenstreifen betroffen wurde. Aus historischer Zeit ist die Marcellus-Flut des Jahres 1219 bekannt. Die anliegende Karte von G. Sello „Riustringa-Land vor der Marcellus-Flut 1219“ zeigt bereits die starke Ausbuchtung der Jademündung. Aber gegenüber von Minsen, gelegen an der Westseite der Mündung der Jade in die Nordsee, findet sich noch (mutmaßliches) Festland im Bereich Mellem – alte Mellum – zur Weser hin.

Von Halem (I, 176/7) schreibt über die Marcellus-Flut:

„Denn sie (die Friesen) waren von den Jahren 1218 bis 21 durch wiederholte verwüstende Wasserfluthen heimgesucht worden, deren eine von Rustringen sieben Kirchspiele abgerissen und den Meerbusen der Jade, wie wohl noch nicht nach seinem jetzigen Umfange, gebildet haben soll. Tausende von Menschen fanden ihren Tod in den Wellen und selbst Kirchen und Klöster widerstanden nicht der Zerstörung. Die Seeanwohner flohen, weil sie sich außerstande sahen, die zerrissenen Deiche wieder herzustellen ...“.

Zwischen den Sturmfluten von 1219 und 1511 hat sich der Küstenstreifen an der südlichen Nordsee durch erneute Meereseinbrüche weiter verändert. Darüber gibt die anliegende Karte II von Sello „Riustringa-Land von der Marcellus-Flut bis zur Antoni-Flut“ Aufschluss. Die Jademündung hatte sich erheblich erweitert, bildete aber noch keine Meeresbucht im Binnenlande, wie später der Jadebusen. Östlich der Jademündung zur Weser hin war weiteres Land abgetragen worden, auch hatte sich über den Fluss Ahne bereits eine Verbindung zur Weser nördlich von Brake eingestellt.

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Das Jahr 1511 begann für die friesischen Bewohner an der Küste der südlichen Nord-

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