WESTERHOLT - Irgendwo unter der weißen Schneedecke lag sie, die neue Asphaltdecke. Zu sehen war sie jedoch nicht. Dass das Ergebnis der Sanierung des Ziegeleiweges in Westerholt den Gästen während der offiziellen Einweihung am Montagnachmittag verborgen blieb, tat der guten Stimmung dennoch keinen Abbruch. Bürgermeisterin Martina Noske zeigte sich vor rund 30 Zuhörern – darunter Ratsmitglieder, Anwohner und Vertreter der Baufirma sowie des beteiligten Ingenieurbüros – mit der Sanierung hochzufrieden.

Zeit für Einweihung fehlte

„Mit so viel Schnee haben wir nicht gerechnet, als wir den Termin für die Einweihung festgelegt haben“, sagte Noske in ihrer Ansprache. Bisher sei für die offizielle Einweihung des bereits im August des vergangenen Jahres fertiggestellten Teilstücks des Ziegeleiwegs einfach noch keine Zeit gewesen.

Sie sei jedoch bereits über den neuen Ziegeleiweg gefahren und könne daher versichern, dass sich die Sanierung gelohnt habe, versicherte die Bürgermeisterin. Anschließend durchschnitt sie das Band zur Eröffnung des erneuerten Teilstücks gemeinsam mit Eckhard Heinje, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Hoch-, Tief- und Straßenbau, und Johannes Fischer von der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) aus Oldenburg.

Von den Gesamtkosten für die Sanierung des Ziegeleiwegs von 246 000 Euro übernahm die GLL 97 000 Euro. Dieser Zuschuss stammt aus einem Topf der Europäischen Union zur Förderung der Infrastruktur für den ländlichen Wegebau.


Viele Anwohner anwesend

Johannes Fischer von der GLL war beeindruckt, dass sich trotz der Kälte zahlreiche Anwohner zur Einweihung eingefunden hatten: „Das zeigt, dass dieses Projekt auch von der Bevölkerung angenommen wird.“

Im Zeitraum von Juli bis August letzten Jahres war der Ziegeleiweg zwischen der Einmündung Hinterm Esch und dem Fürstendamm auf 820 Metern saniert worden (NWZ berichtete). Die vorhandenen Pflaster wurden zunächst aufgenommen. Die Fahrbahn ist nun drei Meter breit. Damit sich Autos und landwirtschaftliche Fahrzeuge nicht in die Quere kommen, wurden die Ränder auf einer Breite von 75 Zentimetern mit Schotter befestigt.