WESTERSTEDE - Rund 137 700 Stunden haben die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer im Bezirk Oldenburg-Nord der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im vergangenen Jahr bei Einsätzen, Ausbildung, Organisation, Verwaltung und Wartung geleistet. In seiner Bilanz für das Jahr 2009 wies der einstimmig wiedergewählte Bezirksleiter Rolf Mrosek (Ortsgruppe Schortens-Jever) auch auf die rund 30 200 Wachstunden hin, die in den Wachgebieten von Wangerooge bis Bad Zwischenahn und von Schortens-Jever über Brake bis nach Butjadingen von 685 Rettungsschwimmern erbracht wurden.
Überwiegend an der Nordseeküste zwischen Wilhelmshaven und Butjadingen wurden im vergangenen Jahr 72 Personen vor dem Ertrinken gerettet. Dieses ist die höchste Zahl im ganzen Landesverband Niedersachsen. Bei mehr als 1500 Personen leistetet die Retter Erste Hilfe.
Zu Spitze des auf der Bezirkstagung in Westerstede neu gewählten Vorstands gehören u.a. auch Rainer Weegen (stellvertretender Bezirksleiter, Berne), Knut Rudolph (Schatzmeister, Wilhelmshaven) und Marina Schmöckel (Öffentlichkeitsarbeit, Wangerland).
Der Präsident des DLRG-Landesverbands Niedersachsen, Hans-Jürgen Müller, verlieh zusammen mit Mrosek dem langjährige Bezirksleiter Wolfgang Rodiek, Vorgänger Mroseks, aus Butjadingen-Burhave die Ehrenmitgliedschaft. Arnd Janssen, langjähriger Technischer Leiter, und Detlef Frobenius, Bezirksarzt der DLRG, wurden für ihre Arbeit mit dem Verdienstzeichen in Gold ausgezeichnet.
Der DLRG-Bezirk Oldenburg-Nord umfasst mehr als 5800 Mitglieder in 15 Ortsgruppen in den Landkreisen Ammerland, Friesland, Wesermarsch und in den kreisfreien Städten Oldenburg und Wilhelmshaven.
