WESTERSTEDE - Vorgestellt wurde im Rahmen einer Feierstunde der neue Chefarzt der Urologie und Kinderurologie an der Ammerland-Klinik, Prof. Dr. Ingo Kausch von Schmeling. Er hat bereits im Oktober die Abteilung des langjährigen Leiters, Dr. med. Anastasios Kollias, übernommen.

Der gebürtige Braunschweiger war zuvor Oberarzt am Universitätsklinikum in Lübeck. Seine Ausbildung hatte ihn nach dem Studium zunächst ans Marienkrankenhaus Hamburg geführt, außerdem sammelte er Erfahrung im Forschungszentrum Borstel sowie an der University of Iowa, USA. Der 43-jährige Familienvater gilt als Spezialist für Uroonkologie, insbesondere Tumorchirurgie, sowie Endourologie.

„Mit ihm haben wir einen herausragenden Bewerber gewinnen können“, lobte Dr. Georg Kolbow, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Ammerland-Klinik, den neuen Chefarzt und attestierte ihm hervorragende Leistungen über viele Jahre hinweg. In einer solchen Position sei aber auch soziale Kompetenz gefordert, nicht nur den Kollegen gegenüber, sondern auch den Patienten. „Sie dürfen nicht nur als Fall angesehen werden. Wir brauchen daher nicht nur den Arzt, sondern auch den Menschen.“

Dr. Michael Wuttke, medizinischer Geschäftsführer der Ammerland-Klinik, unternahm einen humorvollen Streifzug durch die Geschichte der Urologie und gab dem Neu-Ammerländer und seiner Familie einige Tipps mit auf den Weg, um sich im Landkreis heimisch zu fühlen. Für die Position des neuen Chefarztes seien zahlreiche Bewerbungen eingegangen. „Uns überzeugten nicht nur Operationsmethoden und fachliche Qualifikation. Es passte einfach alles“, so Dr. Wuttke.

„Mir fiel die Entscheidung für die Ammerland-Klinik leicht. Sie genießt überregional einen sehr guten Ruf und ist eine sehr modernes, gut geführtes Haus“, unterstrich Prof. Kausch von Schmeling. Nun freue er sich darauf, gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern die Region zu entdecken.

Kerstin Schumann
Kerstin Schumann Redaktion Westerstede