Westerstede - Der Spagat zwischen Tradition und Moderne wird seit einigen Monaten im Rathaus geübt. Und das nach Ansicht des Rates durchaus erfolgreich: Einstimmig (bei einer Enthaltung) hat das Gremium in seiner jüngsten Sitzung dem Punkt „Verabschiedung des einheitlichen Erscheinungsbildes der Stadt Westerstede“ zugestimmt.
Modernisiert worden sind unter Beteiligung zahlreicher Akteure aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung sowie zweier Agenturen sowohl das Stadtwappen als auch das Logo mit der Rhodo-Blüte. Dabei habe man „das Traditionelle bewahrt und zugleich eine Weiterentwicklung geschaffen“, meinte Egon Harms (FDP), Vorsitzender des federführenden Strategieausschusses. Claudia Beeken, die den fehlenden Ratsvorsitzenden Jochen Niemann (beide CDU) vertrat, sagte, „Westerstede wird künftig frischer dargestellt.“ „Logo und Wappen seien geeignet, die Dörfer mit der Stadt zu verbinden“, betonte Uwe Hamjediers. So sollten alle Ortsbürgervereinen aufgerufen werden, das Logo zu verwenden.
Bis es so weit ist, wird es aber noch ein wenig dauern. Derzeit wird an Details gearbeitet. So müsse vor allem ein Handbuch erstellt werden, in dem etwa die genauen Farbtöne sowie die Art und Weise der Verwendung definiert seien, erläuterte Bürgermeister-Stellvertreterin Hilke Hinrichs. Auch müsse beides als Markenzeichen geschützt werden. Bewusst habe man beim Wappen, das künftig eine vielseitigere Verwendung finden soll, darauf geachtet, die traditionelle Linie nicht zu verlassen. „Es ist kein neues Wappen. Wir haben es nur grafisch den neuen Medien angepasst.“ Auch bei der Rhodo-Blüte als Markenzeichen habe man sich für eine Weiterentwicklung entschieden. Vom Rat habe es jetzt eine Grundsatzentscheidung gegeben, das genaue Ergebnis werde der Öffentlichkeit demnächst vorgestellt. Wunsch der Verwaltung ist es, Marketingmaßnahmen „möglichst schnell“ zu beginnen.
