WESTERSTEDE - 450 Projekte hat die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens seit der Gründung 1997 umgesetzt, viele weitere sollen noch hinzukommen nun auch verstärkt in Westerstede und dem Nordwesten. Mit der Einrichtung eines eigenen Büros für die Weser-Ems-Region in der Ammerländer Kreisstadt wurde im vergangenen Jahr der Grundstein dafür gelegt. Am Dienstag wurde bei einer Fachveranstaltung im Dannemann-Forum nochmals auf die Arbeit aufmerksam gemacht.
Der Tenor des Nachmittags: Die Kommunen halten den Schlüssel für Klimaschutz selbst in der Hand. Über Energieeffizienz lässt sich viel erreichen, und nicht nur Bürger, sondern auch Städte und Gemeinden haben da großes Sparpotenzial, führte energiekonsens-Martin Grocholl vor den knapp 80 Vertretern aus Politik und Verwaltung aus. Nicht dabei, obwohl angekündigt: Ursula Heiner-Esser, Staatssekretärin des Bundesministeriums für Umwelt, die absagen musste. Stattdessen hielten Axel Heyne und Sandra Martin vom Gebäudemanagement der Gemeinde Bad Zwischenahn einen Impuls-Vortrag.
In seiner Rede stellte Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß die Bedeutung des Klimaschutzes heraus. Dieses Thema geht uns alle an, sagte er und sicherte zu, Anregungen aus der Veranstaltungen aufnehmen und umsetzen zu wollen.
