WESTERSTEDE - Die Firma hat gestern einen Erweiterungsbau festlich in Betrieb genommen. Einer ihrer Schwerpunkte ist der Wasserbau.
Von Horst Suermann
Hohes Lob für Firmenleitung und Mitarbeiter des Tiefbauunternehmens Matthäi gab es gestern Morgen bei der feierlichen Inbetriebnahme eines neu- und umgebauten Bürotraktes der Firma im Gewerbegebiet Kamperesch. Matthäi sei „ein verlässlicher und starker Partner für das Land Niedersachsen, vor allem im Küstenschutz“, sagte Niedersachsens Umweltminister Hans–Heinrich Sander, der für den Küstenschutz zuständig ist.
Nach den Worten des Ministers ist gerade an den oldenburgischen Küsten festzustellen, wie erfolgreich Matthäi gearbeitet habe. Mit einem solchen Partner an der Seite könne das Land davon ausgehen, „auch weiterhin den hohen Leistungs-Standard im Deichbau halten zu können – zum Schutz der Menschen hier in der Region“. Er jedenfalls freue sich auf eine weitere Zusammenarbeit – und das gelte auch für seine Mitarbeiter in den Landesbehörden.
Die Firma Matthäi mit Firmensitz in Verden betreibt in Westerstede eine Niederlassung, die die Erweiterung der Betriebsgebäudes zum Anlass genommen hatte, Auftraggeber, Geschäftsfreunde und Partner „in die liebenswerte Kreisstadt Westerstede“ einzuladen. Gekommen war auch Karin Matthäi, die Witwe des kürzlich verstorbenen Firmeninhabers Gerhard Matthäi.
Niederlassungsleiter Dipl.-Ing. Hinrich Tjaden sprach vor etwa 200 Besuchern von einem „harten Wettbewerb um zu wenig Aufträge“, bei dem „die Kultur des Miteinander-Umgehens oft auf der Strecke bleibe – beispielsweise dann, wenn Wettbewerber Tarifbestimmungen umgehen und sich so Vorteile verschaffen oder Ausschreibungsverfahren beim Richter enden. Dennoch habe sich Matthäi so gut im Wettbewerb behauptet, dass Umsatzsteigerung den Ausbau in Westerstede nötig und möglich gemacht hätten.
„Ein Tag, an dem wir feststellen können, dass die Mitarbeiter erfolgreich gearbeitet haben“, meinte Matthäi-Geschäftsführer Franz-Josef Speckmann .
Das sahen auch die Gäste so. Bürgermeister Klaus Groß lobte – auch im Namen von Landrat Jörg Bensberg – „Kraft, Willen und Verstand“; Matthäi habe „die Weichen immer richtig gestellt und so eine gute Grundlage für die Zukunft geschaffen. Das Unternehmen habe sich den Herausforderungen des Marktes erfolgreich gestellt meinte Leenert Cornelius vom II. Oldenburgischen Deichband. Es erfülle Aufträge „mit großer Kompetenz, seriös und zuverlässig“, fügte ein anderer Geschäftspartner hinzu.
