Westerstede - Große Freude gab es beim Verein KuKi Gambia e.V. über eine Spende in Höhe von 4000 Euro. Das Geld soll zur Aufrechterhaltung des Betriebes einer Klinik in Kubuneh im westafrikanischen Staat Gambia verwendet werden.

„Das Geld stammt aus einer Sammelaktion von Hilke und Jürgen Henken“, berichtet Karin Klaproth aus Westerstede. Das Ehepaar habe in der Vergangenheit an einer Reise nach Kubuneh teilgenommen und auch die Klinik besichtigt, deren Finanzierung durch einen dänischen Verein ab dem Jahr 2019 nicht mehr sichergestellt werden kann.

Deshalb habe das Paar ein privates Sommerfest organisiert und die Gäste um Spenden für die Klinik gebeten, berichtet Klaproth weiter. Dabei sei der stattliche Betrag von 4000 Euro zusammengekommen. „Durch diese Spende ist das Fortbestehen der Klinik, die sich noch nicht selbst tragen kann, für zwei weitere Jahre gesichert.“

Die Klinik dient als wichtigste Anlaufstelle der Bewohner in Kubuneh und auch der umliegenden Dörfer. Sie sichert die Erstversorgung von kranken und verletzten Personen an acht Stunden am Tag. In schwierigen Fällen wird der Transport in das nächstgelegene, größere Krankenhaus, meist mit dem „KuKi-Auto“, einem alten VW Golf, den der Verein dem Dorf zur Verfügung stellte, organisiert.

„Die Behandlung von Schwangeren und Kindern bis fünf Jahren ist in der Klinik kostenlos, ansonsten zahlen Patienten einen kleiner Obolus“, sagt Klaproth. Die Schließung der Klinik wäre für das Dorf ein großer Rückschritt.