Neuss/Dissen/Bakum - Der genossenschaftliche Schlachtkonzern Westfleisch will seine Pläne zur Übernahme der insolventen Rindfleischsparte von Gausepohl mit Sitz in Dissen (Kreis Osnabrück) und Werk in Bakum (Kreis Vechta) offenbar umsetzen. Das berichtet die „Lebensmittel-Zeitung“ aus Neuss. Westfleisch habe die Übernahme der Gausepohl Qualitätsfleisch GmbH, deren Umsatz mit rund 150 Millionen Euro angegeben wird, beim Bundeskartellamt angemeldet. Gemeinsam würde man mehr als 620 000 Rinder pro Jahr verarbeiten. Marktführer Vion komme auf 880 000, Tönnies auf 405 000. Auch Tönnies hatte Interesse an Gausepohl bekundet.