Bösel - Am Sonnabend ist es soweit: Die Kolpingfamilie Bösel startet früh morgens um 6 Uhr zu ihrem 15. Hilfstransport nach Litauen. Mit einem Lastwagen, der von Reinhold Willenborg und Dieter Przybille gefahren wird, und einem Begleitfahrzeug, besetzt mit Helmut Drüding, Jürgen Dirks, Günter Scheloske und Frank Linke, geht es zur Partnergemeinde in Miroslavas.

Viele Helfer sind das ganze Jahr über für diesen Hilfstransport aktiv. Da werden die Pakete gepackt, der Lastwagen beladen und vor dem Supermärkten Nahrungsmittel und Sachen für den täglichen Bedarf gesammelt. „Wir bedanken uns auch bei allen Sach- und Geldspendern“, sagt Frank Linke vom Litauenausschuss. Sein Dank gilt auch der Osteuropahilfe Garrel, die den Auflieger zur Verfügung stellt und Johannes Brinkmann aus Bösel.

In Miroslavas wird in Privatfamilien übernachtet. Von hier aus werden weitere Orte im Umkreis von 100 Kilometern angefahren, um Hilfsgüter zu übergeben. Neben Lebensmitteln, Kleidung und medizinischen Hilfsmitteln sind auch viele Matratzen, Pflegebetten, Rollatoren und vieles mehr geladen worden. Die Hilfsmittel kommen einem Krankenhaus in Alytus zugute. Pakete mit Kleidung und Lebensmitteln sind familiengerecht verpackt worden. „Das Spendenaufkommen war erfreulich“, sagte Linke. So kann auch eine Suppenküche für Ältere, die vom Malteser-Hilfsdienst betreut wird, mit einer Spende finanziell unterstützt werden.

Wer diesem oder dem nächsten Hilfstransport etwas spenden möchte, kann dies durch Überweisung auf ein Spendenkonto bei der Volksbank machen. Am Sonnabend, 28. September, werden die freiwilligen Helfer in Bösel zurück erwartet.