Kreyenbrück/Bümmerstede - Kreyenbrück sei mittlerweile durch so viel mehr geprägt als die Cloppenburger Straße, da ist sich Maria Bollerslev sicher. Die Vorsitzende des Bürgervereins Kreyenbrück und Bümmerstede betont: „Wir haben so schöne Radwege – wie zum Beispiel am Osternburger Kanal –, Einkaufsmöglichkeiten, gute Busverbindungen und eine hervorragende ärztliche Versorgung“. Auch Bildungsinstitutionen, wie etwa die IGS Kreyenbrück und die zur Ganztagsschule ausgebaute Grundschule, die Dienststelle des Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit an der Klingenbergstraße lassen Bollerslev zu dem Schluss kommen: „Ich fühle mich unheimlich wohl hier“.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Bürgervereins Kreyenbrück und Bümmerstede wurde nun zu einer Jubiläumsfeier bei Kaffee und Kuchen eingeladen: Rund 90 Gäste erschienen zur Veranstaltung im Bümmersteder Krug. Als Veranstaltungshöhepunkt referierte der Oldenburger Historiker Matthias Schachtschneider: Er hielt einen Vortrag mit dem Titel „Kreyenbrück gestern und heute“. Schachtschneider, so bilanziert Maria Bollerslev, habe sich ganz gezielt vorbereitet und neben einer informativen Darstellung auch interessante Materialien, wie Karten aus dem 19. Jahrhundert, in petto gehabt. Er stellte plausibel dar, wie sich die Lebensbedingungen der Kreyenbrücker damals gestalteten. 1950 begann rege Bautätigkeit im Stadtteil; Schachtschneider schilderte auch die folgenden Jahrzehnte.

Auf die Frage, was den Bürgerverein auch im nächsten Jahrzehnt beschäftigen wird, erklärt die Vorsitzende: „Es müssen Lösungen für die Parkplatzsituation gesucht werden. Wir sind unheimlich stolz, dass wir so einen positiven Schwerpunkt im Stadtteil verzeichnen können wie das Klinikum.“ Das dürfe man nicht verkennen. Dennoch merkt Bollerslev an, dass die Parkmöglichkeiten auch begrenzt seien.