WIEFELS - Wolfram Sandmeier ist aktiv in der Dorfgemeinschaft Wiefels und war 2001 bis 2006 schon einmal für eine Periode im Wangerlän­der Gemeinderat. Jetzt zieht der 60-Jährige erneut für die SPD in den Rat ein. „Ich habe mich aufstellen lassen, um auch für die kleinen Orte und Randbereiche der Gemeinde wie etwa Wiefels sprechen zu können“, sagt Sandmeier.

Gerade Wiefels mit der angrenzenden Mülldeponie habe besondere Probleme – unter anderem die Geruchsbelästigung durch den Müll, meint Sandmeier. Und er als Wiefelser habe dort das „Ohr am Zeitgeschehen“.

Aber nicht nur für Wiefels will er eine Stimme sein, auch die ganze übrige Gemeinde will er vertreten. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Sandmeier im wirtschaftlichen Bereich. Der „Zukunftsvertrag“, den die Gemeinde Wangerland mit dem Land Niedersachsen geschlossen hat, sieht er als eine der großen Herausforderungen des neuen Rates. „Wir müssen für 2012 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen, gleichzeitig dürfen wir uns aber nicht kaputtsparen. Das ist ein Spagat“, sagt er.

Es sei notwendig, Investitionen zu tätigen etwa bei der Sanierung von Straßen, auf andere Dinge, „die man vielleicht gerne hätte, die aber nicht zwingend notwendig sind“, müsse gegebenenfalls verzichtet werden.

In seiner Freizeit reist Wolfram Sandmeier gerne mit seiner Frau mit dem Wohnwagen in die Berge. Dabei hat er schon viele Regionen kennen gelernt.