WIEFELSTEDE - Methoden des Lean Managements – Prozessoptimierung, sparsamer Ressourceneinsatz sowie die Vermeidung von Verschwendungen – in kleinen und mittelständischen Unternehmen der teilnehmenden Regionen einzuführen, um langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die Arbeitsplätze zu sichern: Das ist das Ziel des EU-Projektes „ERIP – European Regions for Innovative Productivity“. An diesem Projekt sind nach Angaben von Kreiswirtschaftsförderer Michael Strebel auch der Landkreis Ammerland mit seinen sechs Gemeinden sowie sechs Ammerländer Unternehmen als deutsche Partner beteiligt.

Eine Tagung aller europäischen Partner fand jetzt in Bad Zwischenahn statt. Zum Auftakt besichtigten die Projektpartner zunächst die Firma Siems Fenster und Türen in Wiefelstede. Das Unternehmen hat im Rahmen des Projektes bereits erste Lean-Management-Methoden sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung eingeführt. Begleitet und unterstützt wurde das Unternehmen dabei von der Fachhochschule Osnabrück und der nevis beratung aus Oldenburg. Geschäftsführer Uwe Siems und Produktionsleiter Lars Blohm zeigten den Besuchern, in welchen Bereichen neue Verfahren eingeführt worden sind. Die europäischen Gäste zeigten sich begeistert vom Unternehmen und den erzielten Ergebnissen wie Zeiteinsparungen im Produktionsdurchlauf, Lageroptimierung und Materialeinsparungen in der Verwaltung.

In der anschließenden Tagung wurden sowohl der bisherige Verlauf des Projektes als auch die Zusammenarbeit mit den beteiligten Pilotunternehmen in den einzelnen Regionen diskutiert.