WIEFELSTEDE - Die Gelegenheit wurde vielfältig genutzt: Als die „Rollende Redaktion der NWZ am Freitagmorgen vor dem „Markant“-Markt in Wiefelstede Halt machte, da kamen viele Bürger aus dem Gemeindegebiet, um bei NWZ -Redakteur Claus Stölting Anregungen, Kritik, Danksagungen und Neuigkeiten loszuwerden. Gisela Pauly aus Wiefelstede etwa hält die Zeiten, in denen die Straßenbeleuchtung ein- und ausgeschaltet wird (5.30 Uhr und Mitternacht), für unglücklich gewählt. „6.30 Uhr und 0.30 Uhr wäre besser“, sagt sie: „Es ist so schnell Mitternacht. Wer dann noch unterwegs ist, steht plötzlich im Dunkeln da“.

Für Helga Bruns aus Bokel fehlt in Wiefelstede ein ganz normales Haushaltswarengeschäft. Trotzdem kauft sie viel lieber in Wiefelstede als in Oldenburg sein, sagt sie.

Der Wochenmarkt in der Kirchstraße in Wiefelstede ist für Rudolf Reich aus Bokel viel zu klein: „Der müsste größer werden“. So muss er immer noch nach Rastede zum Wochenmarkt fahren, sagt er.

Cerstin Hedemann wohnt in Wiefelstede in der Straße „Eichenkamp“ – einer Spielstraße. Dort fahren der Mutter von zwei Kindern die Autos viel zu schnell – selbst Kurierdienste und die Paketwagen der Post. „Für die Kinder ist das gefährlich“, warnt die Mutter.

Johann und Alma Hotze aus Helle gehen gern in Wiefelstede einkaufen: Es gibt genug Parkplätze, gute Geschäfte. „Und man gut essen gehen in Wiefelstede“, erzählt Johann Hotze.


Auf diesem Wege bedanken will sich Angelika Frerichs aus Spohle bei den vielen Wiefelsteder Firmen und Geschäften, die für das Kindererntefest des örtlichen Landvolks am 3. November bei Müller in Spohle Preise gestiftet haben, die die Kinder bei Spielen bekommen sollen. „Die haben ganz toll mitgemacht“, lobt Frerichs die Firmen.

Für Rudolf Jahns aus Wiefelstede ist sein Dorf „das tollste Dorf in Deutschland“. Schon seit 1964 kam er von Köln aus jeden Sommer nach Mollberg ins Ferienhaus und lernte Wiefelstede kennen und lieben. 1999 ist er hergezogen und fühlt sich „pudelwohl“.

Enttäuscht ist Roolf Buß von der Initiative „Bürger gegen die A22“: Noch immer habe die Initiative, die einige Fragen an Rat und Verwaltung der Gemeinde geschickt hatte, von den Ratsmitgliedern jener Parteien, die für die A22 sind, keine Antworten erhalten. Zwar habe der Bürgermeister den Eingang der Fragen bestätigt, ansonsten jedoch bezüglich weiterer Fragen an die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover verwiesen. „Wir haben aber die Fragen an den Bürgermeister und den Rat gerichtet und nicht an die Behörde in Hannover“, machte Buß seiner Enttäuschung Luft.

Gerade erst haben Ralf und Petra Weber in Wiefelstede die „Motorradfreunde Mücke“ gegründet. Sie stellen sich einen lockeren Zusammenschluss von Motorradbegeisterten vor, die auch mal gemeinsame Fahrten machen wollen. Es gibt eine Webseite (www.mf-Mücke.de) und eine Telefonnummer: 04402/59 88 73. Sie hoffen auf Interessenten, die sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat um 20 Uhr im Thienkamp 109 treffen.