WIEFELSTEDE - Ein kleinteiliges Netzwerk von Insektenweiden gerade auch in privaten Gärten schwebt den Mitgliedern der Wiefelsteder Agenda-Gruppe im Gemeindegebiet vor – unabhängig von größeren Projekten etwa auf temporär brachliegendem Bauland. In der jüngsten Sitzung des Wiefelder Energie- und Umweltausschusses wurde dabei deutlich, dass es bereits viele Ansätze für weitere Insekternweiden in der Gemeinde gibt.

So wollen etwa Jägerschaft und Imker im kommenden Frühjahr kreisweit auf gut fünf bis zehn Hektar Fläche entsprechendes Saatgut in die Erde bringen. Und auch die Landwirte im Kreis nehmen sich bereits des Themas an, hieß es.

Janßen kündigte vor dem Hintergrund, dass beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mittlerweile Agenda-Themen zehn Prozent der Wertung ausmachten, einen entsprechenden Brief an die Ortsbürgervereine der Gemeinde für diese Woche an. Einen „bewusst subjektiven Eindruck“ von Insektenweiden vermittelte Janßen in einer Diashow mit Bildern der von Pflanzen Bruns in Rostrup angelegten Blumenfeldern. Janßen: „Mit hiesigen Wildkräutern lockt man Eigentümer von Privatgärten nicht hinter dem Ofen hervor, mit exotischen Pflanzen jedoch sehr wohl“, machte der Agenda-Sprecher deutlich, dass die neuen Saatmischungen eben gerade für private Gärten attraktiv seien. Dies gelte es zu vermitteln. Die Agenda-Gruppe will sich auch in dieser Sache mit den Ortsbürgervereinen in Verbindung setzen.