WIHELMSHAVEN/BERLIN/ - WIHELMSHAVEN/BERLIN/WZ - Der Bundestag hat gestern die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Die SPD-Abgeordnete für Wilhelmshaven/Friesland, Karin Evers-Meyer, begrüßte die Entscheidung. Mit dem neu gefassten EEG wird die Belastung der energieintensiven Industrien durch die Förderung erneuerbarer Energien auf 0,05 (bisher galten 0,1 und es drohten 0,2) Cent/kWh begrenzt.
Von der Regelung profitiert auch das Wilhelmshavener Ineos-Werk. Evers-Meyer: „Mit der Neufassung des EEG erhält die stromintensive Industrie in Deutschland endlich Planungssicherheit." Konkret: Die „Öko-Steuer" wird für 330 Betriebe, die Strom als Rohstoff benötigen, auf 0,05 Cent/kWH begrenzt.
„Das Gesetz ist wichtig, um die internationale Wettbewerbsfähig der stromintensiven Industrien zu sichern", so Evers-Meyer. „Gerade die chemische Industrie in Wilhelmshaven ist ganz wesentlich auf gut kalkulierbare und wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen."
