Ellerbrock - Vom ordnungsgemäßen Flächenzustand der Gewässerrand- und Räumstreifen in Ellerbrock überzeugten sich der Verbandsvorsteher der Friesoyther Wasseracht, Hans Pecks-kamp, sowie Geschäftsführer Martin Windhaus im Rahmen eines Ortstermins.
Die vielfach vorhandenen Randstreifen neben den eigentlichen Gewässern dienen nicht nur der Gewässerunterhaltung, sondern insbesondere ihrem Schutz vor Nährstoffeinträgen oder auch der Verunreinigung durch nicht sachgemäß eingesetzte Pflanzenschutzmittel auf angrenzenden, wirtschaftlich genutzten Flächen.
Ein positiver Beitrag für die Natur konnte jetzt durch die Einsaat von Wildackermischungen auf diversen Randstreifen erzielt werden. Nach Absprache mit der Friesoyther Wasseracht haben die Jagdpächter in Ellerbrock auf eigene Kosten diese Ansaaten mit großem Erfolg ohne Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinsatz eingebracht. Dem Betrachter bietet sich ein Meer von Blüten der verschiedenen Pflanzen. Auch als Bienenweide bieten diese Bereiche aufgrund der Vielfältigkeit der Blühpflanzen über einen langen Zeitraum bereits jetzt ein Ziel für Imker, heißt es von Seiten des Hegering Markhausen-Gehlenberg. Den verschiedenen Wildtierarten würden die angelegten Bereiche Unterschlupf und Nahrung verschaffen. Insbesondere wegen der vielfach zitierten „Vermaisung“ als Folge des gesteigerten Energiepflanzenanbaus würden diese Randstreifen erheblich zu Arterhaltung und Artenvielfalt beitragen.
Nachahmer aus dem Gebiet der Friesoyther Wasseracht können sich bei Bedarf mit der Geschäftsstelle Friesoythe in Verbindung setzen.
