Wildeshausen - Mit Petrus hadern die Wildeshauser Kaufleute; sie setzen vielmehr auf St. Nikolaus. „Das schlechte Wetter der vergangenen Tage hat die Kunden vergrault“, gibt Peter Gebhardt, Sprecher des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Wildeshausen, frank und frei zu. Dementsprechend sei der Start ins Weihnachtsgeschäft am ersten Adventswochenende eher verhalten ausgefallen. Nun setze die Kaufmannschaft auf mehr Schub durch den Weihnachtsmarkt, der an diesem Freitag, 7. Dezember, um 17 Uhr eröffnet wird.

„Der Weihnachtsmarkt hat sich in Wildeshausen sehr gut etabliert“, erklärt Gebhardt. „Viele Kunden warten schon darauf.“ Der HGV-Sprecher verweist zudem auf den besonderen Charme des Weihnachtsmarktes. Neben den obligatorischen Essens- und Glühweinständen gibt es eine Hütte der Rotary-Weihnachtstombola, an der man auch Suppe kaufen kann, ein Kinderkarussell und diverse Kunsthandwerkerhütten. Im Vorjahr hatten viele Geschäfte in der Wildeshauser Innenstadt zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes bis 22 Uhr geöffnet. Das sei leider nicht angenommen worden, so Gebhardt. Daher haben die Geschäfte in der Innenstadt an allen Samstagen im Advent bis 18 Uhr geöffnet.

Damit junge Eltern in der Vorweihnachtszeit möglichst stressfrei einkaufen oder den Weihnachtsmarkt besuchen können, bietet der VfL Wildeshausen am Samstag, 16. Dezember, von 15 bis 18 Uhr unter der Leitung von Ute Dietz eine Kinderbetreuung im historischen Rathaus an.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent