Wildeshausen - Der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt hat am Mittwochabend den Weg für das neue Wohngebiet auf dem einstigen Kasernengelände in Wildeshausen frei gemacht. Die Änderung des Bebauungsplans „Stadtfelde“ wird nun öffentlich ausgelegt. Bislang waren dort die Sondergebiete „Marktplatz“ sowie „Bildung und Gesundheit“ ausgewiesen. Dafür wird aber kein Bedarf mehr gesehen.

In dem neuen Bereich sollen 47 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser erschlossen werden. „Wir schaffen eine komplett neue Infrastruktur“, sagte Ingo Stritter, Geschäftsführer der Spascher Sand Immobilien GmbH, gegenüber unserer Zeitung. Das neue Baugebiet soll nicht so aufwendig gestaltet werden wie das benachbarte Spascher-Sand-Resort. Auf einen Teich oder Poller an den Zufahrten will die Immobilien-GmbH verzichten. Gleichwohl orientiert sich das Gestaltungskonzept an dem exklusiven Wohngebiet, um ein einheitliches Bild zu schaffen. So müssen die Wohnhäuser mit einem Sattel- oder Walmdach gebaut werden, Pultdächer sind verboten. Auch für die Fassade gibt es diverse Vorgaben.

Erschlossen wird das neue Wohngebiet von der Dr.-Pickart-Straße, die von der Glaner Straße abgeht. Die 47 Grundstücke, die zwischen 650 und 1400 Quadratmeter groß sind, sollen über eine Ringstraße erschlossen werden. Eine Verbindung zur Ahlhorner Straße ist nicht vorgesehen. Ziel ist es aber, einen Bäcker in dem Wohnquartier anzusiedeln.

Auf dem Gelände der früherer Kaserne stehen zahlreiche Bäume, die bereits im Bebauungsplan eingetragen sind. Die Liste ist noch einmal überarbeitet worden.

Über den Quadratmeter-Preis konnte Stritter noch keine Angaben machen. „Wir tragen gerade die Daten zusammen und stehen in den Startlöchern, um mit der Erschließung zu beginnen.“ Doch zunächst müsse der Bebauungsplan genehmigt werden.