WILDESHAUSEN - Gut beraten waren die Besucher der Eisenbahn- und Modellbautage im Autohaus Woltmann, genügend Zeit eingeplant zu haben. In der Ausstellungshalle an der Ahlhorner Straße in Wildeshausen gab es nämlich reichlich zu sehen, zu entdecken und zu bestaunen. Das Mini-Welt-Team aus Lohne hatte viele große Miniaturszenen in das Autohaus gezaubert, ergänzt durch Stücke des Modellbauclubs Wildeshausen. Das Konzept kam an: Insgesamt 700 Besucher wurden an den beiden Tagen gezählt, so die Veranstalter.
Frank Paeth vom Mini-Welt-Team zeigte sich denn auch mit dem Zuspruch zufrieden. Bisher habe der Freundeskreis ausschließlich in Lohne seine Schmuckstücke gezeigt, nun wolle man mit den Exponaten öfter auf Reisen gehen. „Die Veranstaltung in Wildeshausen war ein Versuch“, so Paeth, „ich kann mir eine Wiederholung vorstellen“. Das Publikum war bunt gemischt, vom Kleinkind bis zum Senior.
Besonders im Blickpunkt stand laut Paeth die Eisenbahnanlage. „Das ist immer das Zugpferd.“ Seit Donnerstag hatten die Lohner die Anlage aufgebaut, die aus zehn Segmenten besteht und auf eine Gesamtlänge von zwölf Metern kommt. Unterschiedliche Spurgrößen, Hochgebirgsanlagen nach Schweizer Vorbild, ein Bahnhof mit Lokomotivdrehscheibe: So mancher Besucher kam ins Fachsimpeln mit den Lohnern.
Neben der Welt der Gleise und Signale zeigten die Modellbauer auch einen riesigen Zirkus im Miniaturformat, Flugzeuge, Raumfahrt, Militärfahrzeuge und exklusive Großmodelle von Technikfahrzeugen und vieles mehr.
Immer wieder gefragt waren auch die Mitglieder des Modellbauclubs, erzählte Ralf Meyer. „Wie lange wird gebaut? Schwimmen die auch?“, seien typische Fragen gewesen. Für Erstaunen sorgte, dass das große Modell eines Segelboots tatsächlich vom Wind angetrieben wird.
