WILDESHAUSEN - Überaus gut besucht war am Sonntag und am Montag der Missionsbasar der katholischen Frauengemeinschaft St. Peter in Wildeshausen. Unzählige Schau- und Kauflustige zog es ins Waltberthaus. „Bereits am Sonntagmorgen war der Andrang recht groß“, berichtete Mechthild Bramlage. Unter ihrer Leitung treffen sich die Frauen alle 14 Tage zum Basteln und Handarbeiten. Das ganze Jahr werde auf die Ausstellung hingearbeitet – und das seit fast 30 Jahren.
Auch in diesem Jahr war das Angebot vielfältig. Es gab aufwändig dekorierte Adventsgestecke, Weihnachts- und Tischschmuck, filigrane Handarbeiten und liebevoll erstellte Holzkrippen mit den dazugehörenden Figuren. Agnes Panschar bot fast 300 Teile für Puppen an, darunter gehäkelte Mützchen. Für Enkel Yannes (1 Jahr) war die Verlockung groß, mit den Puppen zu spielen. Nur wenige Besucher mochten an den Ständen vorbeigehen. Die vierjährige Ann-Kathrin suchte ein Weihnachtsgesteck für den Schreibtisch ihres Vaters aus.
Wer wollte, konnte sich am Sonntag zur Mittagszeit mit einer Hühnersuppe stärken. Überaus reichhaltig war das Büfett mit selbst gebackenen Kuchen und Torten.
Zugute kommt der Basarerlös erneut Aids-Waisenkindern in Südafrika. Dort kümmern sich die Ordensschwester Klara Lüers aus Visbek (in Malawi) und Schwester Gerda Herbrügge aus Lutten (in Pretoria) aufopfernd um die Bedürftigen. Allein in einem Ort würden etwa 180 Kinder betreut, sagte Bramlage. Die Schwestern berichteten regelmäßig, wofür sie das Spendengeld einsetzen.
