WILDESHAUSEN - Das Einzelhandelsangebot am Wildeshauser Westring wird noch attraktiver: Die entsprechenden Planungen für einen neuen „Telepoint“-Elektrofachmarkt neben „Famila“ sowie für das Gartencenter von „Blumen Ostmann“ gab der Bau- und Umweltausschuss am Donnerstagabend mit großer Mehrheit auf dem Weg. Zufrieden zeigte sich das Gremium auch vom Konzept der Lebenshilfe, die am alten Ostmann-Standort am Lehmkuhlenweg einen heilpädagogischen Kindergarten für maximal 21 Kinder bauen will.

Von einem „Glücksgriff für die städtebauliche Entwicklung“ sprach Herbert Weydringer vom Planteam WMW aus Oldenburg, der alle Bebauungspläne erklärte. Ortsansässigen Unternehmen würde nun eine bessere Präsentation ermöglicht. Das sah auch die Mehrheit so: „Wir können uns glücklich schätzen, dass so viele Leute hier investieren wollen“, sagte Uwe Dekker (CDU). Rainer Kolloge (UWG) lobte Ostmanns Mut. Das Gartencenter an der Kreuzung Ahlhorner Straße/Westring sei städtebaulich „ein Gewinn“.

Skeptischer stand Kolloge dem rund 1500 Quadratmeter großen Kindergarten am Lehmkuhlenweg gegenüber. Er hätte hier, in unmittelbarer Nähe zum Friedhof, gern wieder einen Gartenmarkt gesehen. Ulrich Kramer (CDU) wies darauf hin, dass das 6300 Quadratmeter große Areal ein „Filetstück“ im Zentrum sei. Der Bau der Tagesstätte zeige, dass Kinder mit Handicaps nicht ausgegrenzt werden.