WILDESHAUSEN - Die Stadt Wildeshausen lässt derzeit von einem Anwalt die Anträge von zwei Landwirten prüfen, die ihre Hofstellen zum Verkauf angeboten haben. Das bestätigte Jens Kuraschinski, Leiter der Zentralen Steuerung im Stadthaus. Das Ergebnis stehe noch aus.
Landwirt Eike Bruns (Westrittrum) hatte für den elterlichen Hof in Bargloy vor zwei Jahren den Antrag gestellt, dort Biogasanlage und Hähnchenmaststall bauen zu dürfen. Die Stadt verhängte eine Veränderungssperre, um die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (StEM) nicht zu gefährden. Auch Landwirt Alfred Gier sieht für seinen Hof am Bagloyer Weg keine Perspektive. Wenn das neue Baugebiet komme, rückten die Häuser bis auf 200 Meter an seinen Betrieb heran. „Ich würde gern investieren“, so Gier zur NWZ ; jedoch müsste er schon eine Perspektive über 20 Jahre haben. Als unklar gilt die Kaufsumme. Im Bereich der StEM wurden die Grundstückspreise vom Gutachterausschuss festgesetzt.
