WILDESHAUSEN - Bürgermeister Duin und Zwaig-Vertreter erfuhren bei einer Betriebsbesichtigung mehr über Mediengestaltung und Werbetechnik. Die Iken GmbH beschäftigt zwei Lehrlinge.

Von Andreas Naaf

WILDESHAUSEN - Mit Computern arbeitete Ulrike Wessel schon immer gern. So war es nur logisch, dass dieses Interesse auch bei ihrer Ausbildungsplatzsuche eine Rolle spielte. Letztlich heuerte die 20-Jährige als Auszubildende im Bereich Mediengestaltung bei der Wildeshauser Iken Konzept GmbH an. Damit hat sie offenbar eine gute Wahl getroffen, denn in ihrem Job kann sie viel Arbeitszeit vor dem Bildschirm verbringen. Bereits im ersten Lehrjahr besteht ihre Aufgabe vor allem darin, Werbekonzepte zu erstellen, die sie danach in konkrete Entwürfe umsetzt.

Ulrike Wessel saß auch an ihrem Rechner, als Bürgermeister Franz Duin, Gerd Jacoby und Anja Oltmanns (beide von der Ausbildungsplatz-Initiative Zwaig) der Iken Gmbh gestern einen Besuch abstatteten, um sich dort über die Ausbildungsberufe Mediengestalter und Werbetechniker zu informieren.

In beiden Berufen bildet die Iken GmbH zurzeit einen Lehrling aus. Insgesamt sind bei der Firma 17 Mitarbeiter beschäftigt. Sie entwerfen Werbebotschaften und platzieren sie auf so ziemlich jedem denkbaren Untergrund – seien es Schilder, Prospekte, Autos oder Flaschen.

Da ist auch von den Angestellten Vielseitigkeit gefragt. „In einem kleinen Team wie dem unseren, müssen die Mitarbeiter in allen Bereichen tätig sein“, sagte Geschäftsführer Stefan Iken.


Gerade diese Vielseitigkeit ist es, die Peter Sperling an seiner Ausbildung zum Werbetechniker so schätzt. In seinem Arbeitsalltag beschriftet der 23-jährige Auszubildende unter anderem Fahrzeuge, fertigt Schilder und beschäftigt sich mit Digitaldruck. Nach dem Fachabitur Technik und einem Praktikum hatte sich Peter Sperling bei der Iken GmbH beworben – mit Erfolg.

Was künftige Bewerber mitbringen müssen, ist neben einer ansprechenden Bewerbung in erster Linie Flexibilität, sagte Stefan Iken. Manchmal kämen sehr kurzfristig Aufträge herein. Dann müssten die Mitarbeiter zum Teil innerhalb von Stunden eine ansprechende Lösung parat haben, begründete der Geschäftsführer.

Bürgermeister Duin und die Zwaig-Vorstandsmitglieder Gerd Jacoby und Anja Oltmanns zeigten sich während des Besuchs in den Planungsbüros und Werkstätten beeindruckt von der Vielseitigkeit des dortigen Ausbildungsangebots. Und die wird noch zunehmen, denn in Kürze will Iken eine weitere Ausbildung anbieten: die zum Werbekaufmann.