WILDESHAUSEN - Sechs Firmen und ein Sozialpädagoge informierten am Dienstag die neunten und zehnten Klassen der Hauptschule Wildeshausen über Ausbildungsmöglichkeiten und Einstellungsvoraussetzungen. Über vier Unterrichtsstunden standen die Firmen Sauer und Weyhausen (beide Metallbau), der Kindergarten Neerstedt, die Zimmerei Grotelüschen und Hallo, der Schützenhof Dötlingen und das Autohaus Woltmann den rund 90 Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort.
Denn bereits jetzt sollen sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken um ihre berufliche Zukunft machen und vielleicht schon Kontakt mit den Firmen aufnehmen. „Wir haben die Veranstaltung in den November gelegt, weil es sonst für die Schüler zu spät ist. Die Firmen bekommen die Bewerbungen für das neue Ausbildungsjahr gerne noch im laufenden Jahr“, weiß Konrektor Bernhard Werner.
Die Veranstaltung für die Abschlussklassen reiht sich in eine lange Reihe von berufsvorbereitenden Maßnahmen ein, berichtet Werner. Die Schüler absolvieren Praktika, ihre Kompetenzen werden getestet und sie werden mit entsprechenden Übungen auf das Schreiben von Bewerbungen vorbereitet. Auch die Situation in Vorstellungsgesprächen wird geübt.
Dass die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit bekommen, sich bei Firmenvertretern über die Einstellungsvoraussetzungen zu informieren, finden die Lehrkräfte besonders wichtig. Patrick Hanken, Klassenlehrer der 10a, sagte: „Die Firmen achten bei den Bewerbern besonders auf die Fehltage und Kopfnoten.“ Zwar würden auch Eltern und Lehrern den Jugendlichen immer wieder erklären, dass neben den schulischen Leistungen auch das Sozialverhalten wichtig sei, dennoch habe es einen anderen Stellenwert, wenn es jemand aus der Berufswelt deutlich anspreche, so Hanken.
