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Betreuung Knapp 120 Quadratmeter für die Kleinsten

Marius Meyer

WILDESHAUSEN - Zum Anfang gibt es Geschenke. Einen bunten Regenbogen, einen Korb selbst gebastelter Blumen und eine Sonne überreichen die drei Gruppen des katholischen Kindergartens Johanneum an ihre neue Nachbarn: Die Jungen und Mädchen der Kinderkrippe „Gänseblümchen“, die in einem neuen Trakt im Gebäude des Kindergartens Quartier bezieht. Diesen Anbau segnete am Freitag Pfarrer Holger Kintzinger von der St.-Peter-Gemeinde mit einem Wortgottesdienst ein.

Die Kinderkrippe ist auf 120 Quadratmetern untergebracht und umfasst einen zweigeschossigen, hellen Gruppenraum, eine Ruheraum, Toiletten und ein Wickelzimmer.

212 000 Euro vom Land

Derzeit seien zehn Jungen und Mädchen unter drei Jahren in der Gruppe, fünf weitere sollen folgen. Elisabeth Spenner, Leiterin des Kindergartens: „Die Kinder brauchen Zeit zur Eingewöhnung. Daher ist es einfacher, wenn nicht alle gleichzeitig neu in die Krippe kommen.“ Zwei Erzieherinnen und eine Hilfskraft betreuen die Kinder.

Trägerin des Kindergartens und der Krippe ist die Stiftung Johanneum, die auch das Krankenhaus betreibt. An den Kosten von 280 000 Euro hat sich nach Angaben von Hubert Bartelt, Verwaltungsdirektor des Johanneums, das Land mit 212 000 Euro und der Landkreis Oldenburg mit 46 000 Euro beteiligt.

„Kinder unter drei Jahren brauchen einen eigenen Bereich, deswegen sind die neuen Räume abgetrennt“, erklärt Spenner. „Aber trotzdem ist es für uns wichtig, dass die Krippe ein Teil des Kindergartens ist.“ Entsprechend ist der neue Anbau kaum als ein solcher zu erkennen. Das sei gelungen, so der Architekt Georg Bocklage vom Büro Bocklage und Buddelmeyer aus Vechta, da bei dem Bau des Kindergartens vor zehn Jahren schon die Möglichkeit eines Anbaus berücksichtigt worden sei.


Spenner hofft, dass viele Kinder von der Krippe in den Kindergarten kommen werden. „Wir freuen uns, dass wir diese Familien lange, lange begleiten können.“

Dass mit den weiteren Krippenplätzen die Stadt Wildeshausen gut aufgestellt sei, davon ist Bürgermeister Dr. Kian Shahidi überzeugt: „Wir haben jetzt 130 Krippenplätze in der Stadt, dazu kommen noch 60 Tagesmütter.“ Diese Betreuungsquote sei sehr gut. Da eine frühkindliche Betreuung für alleinerziehende und berufstätige Eltern immer wichtiger werde, seien die Krippen ein Standortvorteil für Wildeshausen.

Baubeginn im Herbst

Bei Bedarf, so Shahidi, werde man auch weitere Krippenplätze schaffen. So gebe es die Möglichkeit, den städtischen Kindergarten zu erweitern. Er dankte der Stiftung Johanneum für die Einrichtung der Krippe.

Mit dem Bau war im vergangenen Herbst begonnen worden. Darin, dass auch während des Winters gebaut werden konnte, sieht Spenner einen großen Vorteil. So sei es nicht so schlimm gewesen, dass die Kinder wegen der Arbeiten den Spielplatz nicht benutzen konnten.

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