WILDESHAUSEN - Einen enormen Zulauf verspürt die Kinderkrippe am evangelischen Kindergarten „Sternschnuppe“ in Wildeshausen. „Vielen Eltern reicht die Öffnungszeit von 8 bis 12 Uhr allerdings nicht aus“, berichtete Kindergartenleiterin Cornelia Webermann am Donnerstagabend im Jugend-, Sport- und Sozialausschuss. Um die Betreuungszeit bis 13 Uhr auszuweiten, wäre eine Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit der beiden Fachkräfte um fünf Stunden erforderlich. Die gesetzlich noch nicht vorgeschriebene Drittkraft, die derzeit voll von der Stadt bezahlt wird, arbeitet dann mindestens 20 Stunden pro Woche.
Obwohl derzeit noch unklar sei, wie hoch die Landeszuschüsse ausfallen, sprach sich der Ausschuss einstimmig dafür aus, die zusätzlichen Haushaltsmittel einzustellen. „Die Bedürftigkeit ist in jedem Fall vorhanden. Da müssen wir nicht lange diskutieren“, meinte Stefan Brors (CDU). Grünes Licht gab der Ausschuss zudem für die personellen Mehrkosten, die anfallen, wenn die „Sternschnuppe“ ab August bereits um 7 Uhr öffnet. Hier gehe es um 182 Euro pro Monat.
