WILDESHAUSEN - Bernd Sontag war der Erste: Der Wildeshauser Unternehmer hatte bereits am Dienstagabend sein Wohnmobil auf den Stand 25 gefahren und dort übernachtet, um für den Aufbau rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein, wie Sohn Stefan Sontag berichtete. Am Mittwoch liefen die Vorbereitungen im Zelt an der Fun Factory für die 9. Wittekindschau des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Wildeshausen auf Hochtouren.

Axel Iben und Mario Küpker installierten für die Beleuchtung der Bühne in luftiger Höhe die Scheinwerfer. Christian Thiel, Hayretti Cercur und Praktikantin Nancy Meinus tapezierten am Stand des Malereibetriebs Brust, und Carsten Maas und Thomas Reinking schraubten den gemeinsamen Stand von Stadt, GEG, WLO und Verkehrsverein Wildeshausen zusammen. Zur Belohnung spendierte Petra Mittelstädt von der Wirtschaftsförderung des Landkreises (WLO) eine Runde Kuchen. Und schräg gegenüber, am Stand 49, testeten Michael Ostermann, Thorsten Wiese und Daniel Friedemann von der Firma „Interdat“ ein „Dolby-Sourround-System“ bei ohrenbetäubender Lautstärke.

Ein Großteil der insgesamt 81 Aussteller der Gewerbeschau, die am Freitag, 25. April, ab 14 Uhr offiziell ihre Tore öffnet, hat ihre Stände bereits „picobello“ aufgebaut. Timo Hoffmann vom gleichnamigen Rolladenbau-Unternehmen wartet lediglich noch auf Markisen- und Tormodule. Am Stand der Raiffeisen-Warengenossenschaft will Heiner Harde an diesem Donnerstag ein Stickgerät aufstellen. „Bis jetzt gibt’s wenig Stress“, lobt Organisator Andreas Brümmer die Routine der Handwerker. Auch am Wochenende sollte die Wittekindschau ein Vergnügen für Besucher und Aussteller werden.