WILDESHAUSEN/BüHREN - WILDESHAUSEN/BÜHREN - Ein strammes Programm hat sich der Landkreis Oldenburg in diesem Jahr im Bereich Bauen und Verkehr vorgenommen. Mehr als 2,7 Millionen Euro stehen im Vermögenshaushalt 2007 an Ausgaben für den Neu- oder Ausbau von Kreisstraßen oder Gebäuden bereit. Darunter ist auch die Kreisstraße K 246 von Kleinenkneten nach Bühren, die für rund 455 000 Euro ausgebaut werden soll. Ein Radweg an dieser Teilstrecke ist allerdings nicht vorgesehen, bestätigte die Kreisverwaltung.

In Kleinenkneten sind die Anwohner mit dieser Lösung nicht glücklich. „Das ist schade“, sagte Hanna Brengelmann. Gerade auf der Bührener Straße habe der Lastwagen-Verkehr stark zugenommen. „Insbesondere aus Colnrade kommend fahren immer mehr Lkw Richtung Westring“, hat die langjährige FDP-Ratsfrau beobachtet.

Erster Kreisrat Rolf Eilers bestätigte, dass die Ausschreibung des zweiten Bauabschnitts für die K 246 derzeit im Kreishaus vorbereitet werde. „Wir rechnen mit einem Baubeginn im Sommer“, sagte Eilers. Für einen Ausbau der Kreisstraße inklusive Radweg gebe es kein grünes Licht von der Politik. Allerdings werde bei der Linienführung schon der Rad- und Fußweg berücksichtigt.

In einem anderen Fall ist es offenbar kein Problem, einen Radweg anzulegen: Schon im Sommer sollen die Radfahrer sicher aus Richtung Wildeshausen bis zur Grenze des Landkreises Vechta entlang der Landesstraße 882 fahren können. Der etwa 2,8 Kilometer lange Lückenschluss des Radweges von Kleinenkneten bis hinter Hanstedt wurde vor einiger Zeit in Angriff genommen. Hier müssen Stadt und Kreis jeweils nur 25 Prozent der Kosten tragen. Die restlichen 50 Prozent überweist das Landesverkehrsministerium.