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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Corona-Krise: Schlachthof stoppt Betrieb

27.06.2020

Wildeshausen Der Putenschlachthof Geestland in Wildeshausen muss nach einem Corona-Ausbruch unter Mitarbeitern den Schlachtbetrieb einstellen. Das teilte Carsten Harings, Landrat des Kreises Oldenburg, am Freitagnachmittag in Wildeshausen mit.

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Mitarbeiter ist gegenüber 45 am Donnerstag auf 46 gestiegen – bei nun insgesamt 1183 vorliegenden Ergebnissen. 24 Infizierte leben im Landkreis Oldenburg, die anderen überwiegend in den umliegenden Landkreisen und Städten.

„Die Relation von 23 Fällen bei 50 Tests von Montag hat sich zum Glück nicht potenziert, allerdings sind 46 Infizierte in einem Betrieb nicht zu unterschätzen“, sagte Harings. „Ich halte eine Aufrechterhaltung des Betriebs für nicht tragbar.“ Dies sei eine harte Entscheidung, die jedoch zum Schutz der Menschen im Kreis Oldenburg und in den umliegenden Kreisen und Städten getroffen worden sei. Für alle Geestland-Mitarbeiter sind zwei Wochen Quarantäne angeordnet worden. „Betroffen sind eine ganze Reihe von Arbeitsbereichen“, sagte Harings. Ein Schwerpunkt liege mit 43 Infizierten jedoch in der Frühschicht.

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Inzwischen wurden auch 53 Personen getestet, die zusammen mit einer infizierten Geestland-Mitarbeiterin an einem Gottesdienst teilgenommen hatten. Von 43 vorliegenden Ergebnissen seien zehn positiv. „Wir warten – leider muss man sagen – auf weitere Fälle“, sagte Sozialdezernent Jürgen Ohlhoff.

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Derweil teilte Geestland-Putenspezialitäten (GPS), Teil der Wiesenhof-Gruppe, mit, dass der Betrieb bereits schrittweise heruntergefahren und keine Puten mehr zur Schlachtung angenommen werden. „Seit Anfang der Woche haben wir den Betrieb schon deutlich runtergefahren – von 40 000 Tiere pro Tag auf rund 24 000 Tiere pro Tag“, sagte GPS-Geschäftsführer Norbert Deeken. Und weiter: „Es müssen gemeinsam und schnellstmöglich Lösungsmöglichkeiten für die Landwirte gefunden werden. Im schlimmsten Fall müssten die Landwirte gesunde Tiere in ihrem Betrieb töten.“

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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