WILDESHAUSEN - Bei den Bauarbeiten muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Anwohner müssen sich aber keine Sorgen um die Versorgung machen.
von Karsten Bandlow
WILDESHAUSEN - Die alten Leitungen sind in die Jahre gekommen und müssen nach und nach ausgewechselt werden. Seit einigen Tagen ist in Wildeshausen eine Baufirma dabei, im Auftrag der EWE Netz GmbH auf einer Strecke von insgesamt vier Kilometern die Leitungen zu erneuern.„Es handelt sich um eine reine Routinemaßnahme“, erklärt Ina Buchholz, Sprecherin des Oldenburger Energieversorgungsunternehmens. Bis September soll der Austausch der Leitungen abgeschlossen sein.
Die alten Rohre werden durch neue Kunststoffleitungen ersetzt, die sich aber bereits seit Jahrzehnten bewährt hätten. Insgesamt investiert EWE Netz dafür etwa 250 000 Euro in Wildeshausen. Die neuen Leitungen werden jeweils auch mit den Hausanschlüssen verbunden, die ebenfalls zum Teil erneuert werden müssen.
Die Anwohner müssten keine Sorge haben, während der Arbeiten plötzlich ohne Versorgung zu sein. „Die neuen Leitungen werden parallel zu den alten Rohren verlegt, erst wenn alles fertig ist, werden die neuen Leitungen angeschlossen“, so EWE Netz-Sprecherin Buchholz. „Das geht völlig ohne Probleme.“
Etwas eng wird es aber in den betroffenen Straßen. Im jeweiligen Bauabschnitt müssen eine Fahrbahnseite und der Fußweg gesperrt werden. Das könnte zu Verkehrsbehinderungen führen, für die die EWE um Verständnis bittet.
Los gingen die Arbeiten im Ahornweg, in der Akazienstraße starten sie am nächsten Dienstag. In der Zeppelinstraße wird auf fast zwei Kilometern abschnittsweise voraussichtlich bis zum 8. Juni gebuddelt. In der Erlenstraße soll vom 7. Mai bis 1. Juni und im Twistringer Weg vom 7. Mai bis 8. Juni an den Gasleitungen gearbeitet werden.
