WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/ME - Mit der Zeit gehen der Stadt die Grundstücke für den Wohnungsbau aus. Wie der Geschäftsführer der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (GEG), Dieter Claußen, gestern erläuterte, habe sich das Angebot an Grundstücken so gut wie erschöpft.

Mit Ende der Baumaßnahmen begannen die endgültigen Ausbau- und Pflanzarbeiten im Baugebiet Dulshorn. Von 150 Grundstücken, sind 69 durch die GEG veräußert worden. Hier sei noch eines frei, so Claußen. Von den Bauflächen im Privatbesitz seien noch gut 15 zu vergeben. Nach Fertigstellung der Straßen und Gehwege im Juni/Juli müssen die Anlieger mit den Erschließungsgebühren-Bescheiden der Stadt rechnen. Das gelte nicht für die von der GEG veräußerten Grundstücke, betont Clausen, die seien komplett erschlossen verkauft worden.

Auch im Baugebiet Heideweg hat die GEG nur noch ein Grundstück im Angebot. An der Harpstedter Straße sind von 59 Bauplätzen 42 verkauft und sechs reserviert. Aber auch die restlichen elf sieht Claußen bis Jahresende verkauft. Mit dem Endausbau rechnet er in 2007.

Mit der „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ will die Stadt der weiteren Vergrößerung und Bevölkerungssteigerung sowohl bei Wohnbau- wie auch bei Gewerbeflächen Rechnung tragen.

Auch bei den Gewerbeflächen gibt es Bewegung, erläuterte Claußen. Mit drei Wildeshauser Betrieben, die sich verlagern wollen, konnten Verträge abgeschlossen werden. So baut Patrick‘s TV-Service an der Ecke Harpstedter-/Reckumer Straße als nicht störender Betrieb in einem allgemeinen Wohngebiet. Für das Büro- und Verwaltungsgebäude Harpstedter Straße mit Küchentreff und Steuerberaterpraxis konnten drei Mietverträge abgeschlossen werden. Die obere Etage mit 1400 Quadratmetern sei noch frei. Einig wurde sich die GEG auch mit Hermes-Systeme, die vom Westring an die Visbeker Straße wechseln und dort ein neues Büro-Gebäude mit Werkstatt und Lagerflächen errichten. Rund 1,5 Mio. Euro investiert Hermes und will nach Fertigstellung im Herbst 2006 die Arbeitsplätze um rund zwölf auf über 100 steigern.


Mit drei weiteren Unternehmen sei die GEG in Verhandlungen für eine Umsiedlung auf insgesamt rund 20 000 Quadratmeter, so Claußen. Noch rund 30 000 Quadratmeter Gewerbefläche habe die GEG im Angebot.