WILDESHAUSEN - „Was Kindern gut tut“, ist im Einzelfall immer wieder verschieden. In einem mit der AOK veranstalteten Fachtag für Kindertagespflegepersonen informierte das Familien- und Kinderservicebüro des Jugendamtes am Sonnabend im Sitzungssaal des Kreishauses in Wildeshausen über die Arbeit mit Kindern.

Angeboten wurden zwei Referate, der Impulsvortrag „Warum Paul nicht mehr rückwärts läuft und Marie nicht mehr auf Bäume klettert“ von Dipl. Sportwissenschaftlerin Lena Smorra Ferner und der Vortrag von Annette Üeberschär zum Themenkomplex „Bedeutung von Ritualen“. Daneben stand der Austausch in Kleingruppen im Mittelpunkt und das Vertiefen des Erlernten in mehreren Workshops.

45 Kindertagespflegepersonen hatten sich angemeldet. Angesprochen waren auch Erziehungslotsen und an der Kindertagespflege Interessierte aus dem Landkreis. Zurzeit sind im Kreis 128 Kindertagespflegepersonen gemeldet. Die Tagespflege stellt eine Möglichkeit innerhalb der Kinderbetreuung dar.

Inhaltlich standen Bewegungsförderung und Rituale im Vordergrund. Als Ziel des Fachtages stand die kontinuierliche Weiterbildung und fachliche Qualifizierung der Kindertagespflegepersonen und Erziehungslotsen, die Vernetzung und Austausch, Öffentlichkeitsarbeit und Akquise neuer Kindertagespflegepersonen im Hinblick auf den am 1. August 2013 in Kraft tretenden gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz in Tageseinrichtungen oder Kindertagespflege für die ein- bis dreijährigen Kinder im Fokus.

Weitere Infos zur Kindertagespflege geben im Wildeshauser Kreishaus Iris de Bruyn, Telefon 04431/85 437, Claudia Zuchgan Telefon 04431/85 262.