WILDESHAUSEN - Die neue Speisekarte ist bereits fertig. „Natürlich steht auch der beliebte Rampentopf darauf“, verrät Frank Stöver, „das ist einfach ein Muss.“ Dem Investor gelang es, nach langer Suche einen Pächter für das traditionsreiche Hotel „Zur Rampe“ zu finden. „Es sind zwei Frauen vom Fach“, verriet der Landwirt aus Hanstedt. Die Wiedereröffnung sei Mitte April geplant.
Stöver hatte im Frühjahr vergangenen Jahres das Haus in Bahnhofsnähe von Beate Pickart-Deffland und Günter Deffland erworben (dieNWZ
berichtete). Derzeit laufen die Renovierungsarbeiten in dem knapp 600 Quadratmeter großen Gebäude auf Hochtouren. Die Elektrotechnik wurde von den Leitungen bis zu den Lampen komplett erneuert. Gleiches gilt für Heizungsanlage und Fußböden. In Kürze seien die sanitären Anlagen an der Reihe. Auch eine behindertengerechte Toilette lässt Stöver einbauen.„Wir haben das Haus in einem guten Zustand bekommen“, so der Investor, „und wollen – so weit es geht – das Ambiente erhalten.“ Unter den neuen Möbeln seien auch mehrere rote Sofas. „Die Gäste sollen sich bei uns wohl fühlen“, sagt Frank Stöver.
Maler Stefan Schlömer streicht an diesem Dienstag Türen und Thekenelemente im Farbton „Ebenholz“. Nebenan verpassen seine Kollegen Werner Bienert und David Haake dem Flur eine freundliche Farbe. Auch der Außenanstrich soll erneuert werden. Ursprünglich sei die Rampe einmal dunkelgrau gewesen. „So mutig bin ich dann doch nicht“, sagt Stöver. Er setzt nun auf ein helles Beige.
Den Namen der Pächterinnen will Stöver, der auch den Bahnhof gekauft hat, noch nicht verraten. Nur so viel: „Der Hotelbetrieb wird weitergeführt.“ Insgesamt gebe es zwölf Zimmer mit 20 Betten. Vom Frühstück bis zur Vollpension sei alles buchbar. Das Restaurant pflege gut-bürgerliche, deutsche Küche. Und natürlich werde es eine „Einführungswoche“ geben.
