WILDESHAUSEN - Eine positive Entwicklung im Hinblick auf die Mitgliederzahl hat die Totenlade der Wildeshauser Schützengilde genommen. Dafür sprachen die Zahlen, die Siegbert Schmidt am Sonnabend während der Generalversammlung in der Widukindhalle vortrug.

Zuvor hatte der General der Gilde, Dr. Kian Shahidi, die Tücken der drahtlosen Mikrofonübertragung und damit verbundene technische Probleme zu spüren bekommen, schließlich musste gute alte Technik mit Draht herhalten, um am Rednerpult die Versammlung in der Widukindhalle eröffnen zu können.

Wie Schmidt darstellte, hatte die Totenlade 2010 5576 Mitglieder – im Jahr 2011 steigerte sich diese Anzahl auf 5593. Erhöht hat sich auch der Geldbestand der Totenlade: „Das Gesamtvermögen beläuft sich in 2011 auf 460 390,76 Euro.“ (2010: 442 97,87 Euro). Einnahmen von 43 087,72 Euro standen Ausgaben von 24 789,83 Euro gegenüber. Damit ergab sich ein Jahresüberschuss von 18  292,80 Euro (Vorjahr: 32 582,76 Euro).

Bei den Wahlen der Rechnungsprüfer wählte die Versammlung für das Oberhaus Oberstleutnant Dieter Hellbusch wieder. Ebenfalls für drei Jahre erhielt Gerald Kreienborg für das Regiment nach Wiederwahl das Vertrauen der Anwesende.

Der Beitrag zur Totenlade für das normale Mitglied beträgt sechs Euro und staffelt sich je nach Alter auf bis zu 26 Euro im Jahr.


Das Sterbegeld beträgt seit dem 1. Januar 2012 350 Euro, zuvor waren es 310 Euro gewesen. „Mehr gibt unsere Kasse aber auch nicht her“, zeigte Schmidt auf.