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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Azubi-Projekt: Weihnachtsbeleuchtung 4.0

20.09.2018

Wildeshausen Förderung der Teambildung beim Nachwuchs – dass hat beim Automatisierungsspezialist „Hermes Systeme“ in Wildeshausen Tradition: „Jedes Jahr erhalten sämtliche Auszubildende eine gemeinsame Projekt-Aufgabe mit dem Ziel, ihren Zusammenhalt zu stärken, ziel- und ergebnisorientiert im Team zu arbeiten, sich mit eigenen Stärken einzubringen und Verantwortung zu übernehmen“, schreibt Christiane Kreft, Assistentin der Geschäftsführung, in der Bewerbung für den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ. Mit „PIA“ sollen Betriebe gewürdigt werden, die in der Berufsausbildung mehr tun als üblich.

Bei Hermes gab es für das Azubi-Projekt 2018 eine „gemeinsame Ideensammlung aller Beteiligten“. Mitte Oktober 2017 gab Ingo Hermes dann den Startschuss für das ausgewählte Projekt: „Weihnachts-Beleuchtung 4.0“.

Ganz klar: Dies sollte keine normale Weihnachtsbeleuchtung werden – sondern der Branche entsprechend ein „automatisierter Eye-Catcher mit über 10 000 LED-Leuchtmitteln, der viele Menschen beim Anblick zum Stauen bringen und zum Verweilen anregen sollte“. Und erarbeitet wie ein echter Auftrag.

Ergebnis: Pünktlich zum 1. Advent konnte die Weihnachts-Außenbeleuchtung mit einer voll-automatisierten Lichtshow und passender Weihnachtsmusik in Betrieb genommen und vorgestellt werden. Das Projekte erregte auch bei Facebook Aufsehen (facebook.com/ingo.hermes.16/videos)

Ziel des sportlich terminierten Projektes – es blieben nur sechs Wochen für Planung und Umsetzung – war es, „den Azubis einen praktischen Einblick in das Projektmanagement zu vermitteln“, heißt es in der Bewerbung. Das Budget, fünfstellig, stellte die Geschäftsführung zur Verfügung.

Dann ging es Schlag auf Schlag: Mit Hochdruck wurde ein Gesamtkonzept erarbeitet und der Geschäftsleitung präsentiert. Dann wurde der Ablauf in einzelne Schritte unterteilt – wie es auch bei „echten“ Projekten für Kunden ist. Da geht es vom Projektantrag und Vor- und Nachkalkulation bis hin zur Aufstellung des Teams mit Projektleiter, Lenkungsausschuss und Verteilung der Aufgaben. „Die Azubis mussten alles selbst erledigen“, lobt man man bei Hermes Systeme. Sie hätten sich entsprechend ihrer Fähigkeiten – etwa in Materialbeschaffung, Schaltschrankbau, Dachkonstruktion, Bodenkonstruktion, Programmierung und Verwaltung – selbst geordnet.

Und dann beeindruckten die Azubis mit einem klar definierten Ablauf – wie bei einem großen Kundenprojekt: Auftragsnummer, Einpflegung ins ERP-System, ständige Stunden- und Kostenkontrolle, Warenbestellung und -Lagerung, individuelle Programmierung der Lichtsteuerung und der interaktiven Beeinflussung von Beleuchtung und Weihnachtsmusik. Das leuchtende Ergebnis beeindruckte viele Wildeshauser – und Vorbeifahrende.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040
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