Navigation überspringen
nordwest-zeitung
ePaper Newsletter App Jobs Immo Trauer Shop

Industriegebiet Stadt verhandelt mit Investoren

Wildeshausen - Die Stadt verhandelt mit zwei Investoren über ein Engagement im geplanten Industriegebiet Wildeshausen-West. Das erklärte Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski am Freitag am Rande eines Pressetermins. Ein Investor komme aus der Kreisstadt, einer von außerhalb.

Hintergrund dieser Information ist offenbar die Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Umwelt am Donnerstag, 27. Februar, um 18.15 Uhr im Stadthaus. Darin geht es um ein von der Gruppe Grüne/Piraten beantragtes Moratorium zum Industriegebiet Wildeshausen-West. Durch den Antrag soll erreicht werden, dass das Verfahren für einen definierten Zeitraum ausgesetzt wird. Am Endes dieses Moratoriums sollen alle Ausgaben und Einnahmen noch einmal durch Planer bewertet werden.

Antrag Grüne/Piraten

Durch die Insolvenz des ursprünglichen Hauptinvestors sowie den nicht klaren Besitz- und Verkaufsabsichten der Grundstücksverkäufer ist es nach Ansicht der Grünen/Piraten nicht möglich, das Industriegebiet in den nächsten zehn Jahren zu den von der Stadt Wildeshausen angegebenen Kosten zu realisieren. Die Erschließungskosten sollen bei 20 Millionen Euro liegen.

Nach Darstellung der Stadtverwaltung wird derzeit das Bauleitplanverfahren für die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes durch das beauftragte Planungsbüro weiter vorbereitet. Die bisher notwendigen Gutachten seien eingeholt worden. Die Stadtverwaltung empfiehlt, das 12. Änderungsverfahren des Flächennutzungsplanes zu Ende zu bringen und dem Landkreis Oldenburg zur Genehmigung vorzulegen. Wegen der fehlenden Flächenverfügbarkeit für eine Zufahrt in das geplante Industriegebiet sollte das weitere Bauleitplanverfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes jedoch erst dann fortgeführt werden, wenn zumindest die Frage der Zufahrt gelöst ist.

Am Freitag hat der Wildeshauser SPD-Kreistagsabgeordnete Franz Duin angeregt, „Wildeshausen-West neu zu denken“. Er schlägt ein Modellprojekt „Industrie- und Gewerbeansiedlung im Wandel“ vor. Als Stichworte nennt er die Ansiedlung einer Wasserstoff-Tankstelle und einen Mobilitätspark mit Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. „Die Lösung ist nur darin zu finden, dass die Interessen Naturschutz versus Sandabbau über ein Renaturierungsszenario entwickelt werden, das den Namen auch verdient.“

CDW will mehr Tempo

Die CDW-Ratsfraktion will das Projekt Wildeshausen-West nicht länger aufschieben, sondern forcieren. Nach Jahren der Diskussion müsse endlich mit der Realisierung begonnen werden, so Ratsherr Bernhard Block. Umzugswilligen Unternehmen müsse endlich ein Angebot gemacht werden, um Arbeitsplätze in Wildeshausen zu erhalten.

Christoph Koopmeiners Redaktion Wildeshausen
Artikelempfehlungen der Redaktion

Pflanzenschau in Westerstede Rhodo-Planer kommt aus Wiefelstede – so sieht sei Konzept für 2023 aus

Kerstin Schumann Wemkendorf

Covid-Infektion 59-Jähriger aus Rastede stirbt an Corona

Jasper Rittner Ammerland

Speedway-Talent des MSC Moorwinkelsdamm Zeteler für Bilderbuch-Saison geehrt

Henning Busch Moorwinkelsdamm

Schleimpilz in Oldenburg Das sind die Baby-Blobs im Tropenhaus – Die besten Fotos und Videos

Susanne Gloger Oldenburg

Neues Geschäft in Varel Mode und Taschen lösen den Unverpackt-Laden im April ab

Traute Börjes-Meinardus Varel
Auch interessant