WILDESHAUSEN - Der evangelische Kindergarten „Sternschnuppe“ auf der Heidloge gehört sicherlich in die Riege der schmucken Bauten der Stadt. Klinkerbauweise, Giebel, der großzügige Eingangsbereich und viele Nischen tragen dazu bei, dass sich hier die Jüngsten wohlfühlen. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres präsentiert sich auch der Außenbereich als wahres Schmuckstück.

„Die Anstrengungen haben sich gelohnt“, meint Kindergartenleiterin Cornelia Webermann unter Hinweis auf die Unterstützung aus der Elternschaft und seitens der Stadt. Die alten Spielgeräte verschwanden; der nördliche Bereich des Geländes wurde komplett saniert. Es entstand eine große Spielinsel aus Sand, die fast einem riesigen Kutter gleicht. Hier können die Wal-Gruppe, die Eisbären, Schneehasen und Pinguine Burgen bauen, aber auch schaukeln und wippen. Daneben legte ein Gartenbauunternehmen einen Wasserlauf an. Die Pumpe zähle mittlerweile zu den beliebtesten Anlaufstationen, meinte Webermann. Auf schwungvoll gepflasterten Wegen soll nicht flaniert, sondern mit Tretrollern und Rädern kräftig geübt werden. Und wenn der Rasen fest genug ist, kann auch der Rutschenhügel erobert werden.

Insgesamt kostete die Maßnahme 30 000 Euro; davon stellte die Stadt 20 000 Euro bereit. Die übrigen 10 000 Euro warb die „Sternschnuppe“ an Spenden ein. Webermann hofft noch auf 5000 Euro von Bingo-Lotto, das Umweltprojekte fördere. Für die zweite Bauphase hat die Stadt 19 000 Euro in Aussicht gestellt (die NWZ berichtete). So soll eine Feuerstelle entstehen, umrahmt mit Pfeilern, die auch ein Zeltdach tragen können. Neben der Schaukel plant Webermann einen Werkplatz. Und quasi unterm Küchenfenster soll ein Ruhebereich, für alle, die es nicht so laut mögen, entstehen. Details will Webermann noch mit der Elternschaft besprechen. Die Eltern wollen demnächst auch kräftig mit anpacken, wenn neue Sträucher gepflanzt werden.