WILDESHAUSEN - In frischem Alu-Glanz erstrahlt der so genannte Faulturm an der Kläranlage Wildeshausen. Nach monatelangen Arbeiten ist die energetische Sanierung so gut wie abgeschlossen. Das Gerüst wurde bereits abgebaut.

Bereits in diesem Winter habe sich die Wärmedämmung in den Heizkosten niedergeschlagen, berichtete Matthias Schnieder, der Leiter der Wildeshauser Kläranlage. Denn der Faulturm müsse auf eine Temperatur von 40 Grad gebracht werden. Das Gas, das hier entsteht, versorgt unter anderem die Blockheizkraftwerke.

Nach einer gründlichen Sanierung erhielt der Betonturm eine 20 Zentimeter dicke Mineralwolle-Isolierschicht. Anschließend wurde die 1000 Quadratmeter große Außenfläche mit Alu überzogen. Für die Gesamtmaßnahme an der Kläranlage investiert die Stadt rund 200 000 Euro.