WILDESHAUSEN - Ein Rückblick auf die Höhepunkte des Vereinslebens seit 1945 stand im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung der Kolpingfamilie Wildeshausen. Vorsitzender Gerald Rievers erinnerte am Donnerstagabend im Waltberthaus an Familienabende, das einst durchgeführte Osterfeuer oder die Litauen-Hilfe. Insbesondere dankte er seinen Vorgängern im Amt, Heinz Pos­peschill und Rolf Lambertz, für die geleistete Arbeit.

Die Versammlung gratulierte Elisabeth Storck zu einer erfolgreichen Teilnahme am Seminar für geistliche Verbandsbegleitung in einer Kolpingfamilie. Nach einstimmiger Wahl rückt sie in den Vorstand der Wildeshauser Kolpingfamilie auf. Das gleiche Seminar hatte vor einiger Zeit schon Karola Müller besucht, berichtete Rievers. Müller und Storck könnten Pastor Holger Kintzinger, zugleich Präses der Kolpingfamilie, als pastorale Begleitpersonen den Rücken freihalten.

Kintzinger nutzte die Versammlung, um das sensible Thema des Missbrauchsskandals in der katholische Kirche anzusprechen. Er begrüßte die Aufklärungsbemühungen durch die Deutsche Bischofskonferenz und dankte zugleich für das Vertrauen seitens der Kirchengemeinde.

Rievers zufolge ist vom 28. bis 31. Mai die Fahrt nach Salem, unweit des Bodensees, geplant. Anlässlich des 125- jährigen Bestehens der Kolpingsfamilie wird am Sonnabend, 12. Juni, das Sommertreffen der Kolpingfrauen im Landesverband in Wildeshausen stattfinden. Der Tag endet um 17 Uhr mit einer Messe.