WILDESHAUSEN - Sicherheit am Arbeitsplatz ist wichtig. Das meint auch Ingo Hermes, Geschäftsführer von „Hermes Systeme“ in Wildeshausen und entschied sich daher für die Anschaffung eines Defibrillators. Ausschlaggebend war ein konkreter Fall Ende Oktober, bei dem der Werkstattleiter während seiner Arbeit umgekippt war. „Nur durch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung konnten Ersthelfer der Firma sein Leben retten“, erklärt Hermes. „Diese Situation hat uns wachgerüttelt.“
Zur Einweisung besuchte nun Diözesan-Ausbildungsreferent Thomas Kruppa von den Maltesern den Betrieb. „Die Einführung in die Funktion eines solchen Gerätes ist nicht nur Pflicht, sondern auch sinnvoll“, so Kruppa, der die Anwesenden beruhigte: „Das Gerät gibt genaue Anweisungen, was zu tun ist.“ Neben Ingo Hermes waren auch Sicherheitsbeauftragte Gabriele Ritterhoff, Ersthelfer Eckard Oltmann und Malteser-Stadtbeauftragter Thomas Siemer vertreten.
Der Defibrillator kommt beim Herzstillstand zum Einsatz. „Die häufigste Ursache ist ein Kammerflimmern“, so Kruppa. „Mit elektrischen Impulsen wird die Rhythmusstörung durchbrochen.“
Mit der Anschaffung eines Defibrillators übernimmt die Firma Hermes eine Vorreiterrolle in der Region. Über eine Infotafel und einen Film im Intranet sollen die Mitarbeiter im nächsten Schritt mit der richtigen Handhabung des Gerätes vertraut gemacht werden.
