WILDESHAUSEN - 100 Wohnungen in 15 Häusern mit zwölf Garagen gehören zur Gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wildeshausen eG. Das sind die Eckdaten, die Vorstandsmitglied Michael Müller am Dienstagabend während der Mitgliederversammlung im Restaurant Wolters in Wildeshausen den rund 30 erschienenen Mitgliedern in seinem Jahresbericht aufzählen konnte. Die gute Nachricht dabei ist, dass alle Wohnungen sich einer guten Nachfrage erfreuen und allesamt vermietet sind. „Die Leerstandsquote von 0,75 Prozent beinhaltet frei werdende Einheiten, die beim Mieterwechsel modernisiert werden“, betonte Müller.
291 Mitglieder, zwei weniger als im Berichtszeitraum zuvor, hatte die Genossenschaft zum Jahreswechsel. Wie Müller aufzeigte, konnte eine Bilanzsumme in Höhe von 2 298 194,42 Euro aufgestellt werden. Der Jahresüberschuss beträgt 111 342,30 Euro. Davon werden 35 000 Euro in die Rücklage überführt, so dass sich ein Gewinnvortrag von 70 000 Euro und ein Bilanzgewinn von 6342,30 Euro ergibt.
Elf Wohnungswechsel gab es im Geschäftsjahr 2007. Dabei wurde die Gelegenheit genutzt, fünf Wohneinheiten zu modernisieren. „Der Vorstand will in den nächsten Jahren den Wohnungszustand noch weiter verbessern, was sich allerdings in einem wirtschaftlich verträglichen Rahmen vollziehen muss“, betonte Müller weiter. „Gute Wohnungen lassen sich nach wie vor auch gut vermieten." In 2007 investierte die Bau- und Siedlungsgenossenschaft rund 56 000 Euro in Sanierungsmaßnahmen und allgemeine Reparaturaufwendungen.
Auch für die Zukunft sei die Genossenschaft gut gewappnet. Bei einer Eigenkapital-Quote von 71 Prozent könne auch in den kommenden Jahren weiter sicher gearbeitet werden.
Aufsichtsratsvorsitzender Hermann Witte lobte die gute Zusammenarbeit mit den beiden Vorstandsmitgliedern. Einstimmig beschlossen wurde, den Bilanzgewinn in die Bauerneuerungsrücklagen einzustellen. Außerdem wurde das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung durch den Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen mitgeteilt und Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt.
Drei der neun Aufsichtsratsmitglieder, Waltraud Klappetek, Adolf Böttjer und Hermann Witte bestätigten die Mitglieder in ihren Ämtern.
