WILDESHAUSEN - Die Harpstedter Straße in Wildeshausen erhält ein neues Gesicht: Nicht nur das Europahaus wenige Meter hinter dem Ortsschild, auch der neue „Aldi“-Markt ist Zeichen des Wandels. Gleich nebenan, im Autohaus Denker, findet die Veränderung hinter der Fassade statt. Ralph Michael, Inhaber des heimischen BMW-Autohauses, hat das Opel-Traditionshaus gepachtet, das ab dem 1. Oktober als „Autohaus Denker GmbH“ firmiert.
Der gelernte Maschinenbauer, der im Jahr 1994 den elterlichen Betrieb an der Ahlhorner Straße übernahm, setzt auf Kontinuität. „Hier bleibt alles so, wie es ist,“ betont er unter Hinweis auf zahlreiche Kundenanfragen. Denker habe sich einen überaus guten Ruf in der Region erworben; daher wäre es völlig falsch, hier einen Wechsel einzuläuten. „Alle 17 Mitarbeiter mit Meister Harald Schulte an der Spitze bleiben bei uns“, betont Michael weiter. Als erster Ansprechpartner im Servicebereich werde Heinz Hogeback wie gewohnt die Kunden empfangen. Auch die Zusammenarbeit des Autohauses mit der Wildeshauser Hauptschule möchte er fortsetzen. Allerdings habe man die Marke Hyundai abgegeben, erläutert der 40-jährige Autofachmann weiter.
Gleichwohl möchte Michael das Opel-Autohaus, 1995 von Klaus Denker gegründet, neu aufstellen. „Ich möchte gern in einen Neubau investieren, allerdings an einem anderen Standort“, sagt Michael. Welcher Standort dies genau sei, müsse abgewartet werden, aber der Autohändler verhehlt nicht, dass die Nachbarschaft zu seinem BMW-Haus an der Ahlhorner Straße ideal sei. „Opel lässt uns hier relativ freie Hand.“
Der bisherige Chef des Opel-Hauses, Jens Denker, ist – nach Winnipeg (Provinz Manitoba/Kanada) gezogen, um dort bei einem Autohändler zu arbeiten. Er zeigte sich seinerzeit zufrieden, dass ein Wildeshauser Unternehmen den Betrieb gepachtet hat.
