Wildeshausen - Spätestens im zweiten Halbjahr will die Spascher Sand Immobilien GmbH Preise und Grundstücksgrößen des neuen Wohngebiets veröffentlichen, das über die Dr.-Pickart-Straße in Wildeshausen erschlossen werden soll. „Wir warten nun auf die Genehmigung der 3. Änderung des Bebauungsplans Nummer 64 ,Stadtfelde’“, erklärt Geschäftsführer Ingo Stritter. Er hofft auf eine Genehmigung vor der Sommerpause.

In dem neuen Bereich östlich des exklusiven Wohngeländes „Spascher Sand Resort“ sollen 47 Parzellen für Einfamilien- und Doppelhäuser erschlossen werden. Die genaue Einteilung der Grundstücke liege aber noch nicht fest. „Wir wollen flexibel sein“, sagt Stritter. Derzeit ist die Immobilien GmbH mit dem Abriss der letzten Keller der ehemaligen Kasernengebäude und der Herrichtung des Geländes beschäftigt. „Wir schaffen eine komplett neue Infrastruktur“, betont Stritter. So werden alle Gebäude im Gebiet „Am Spascher Park“ einen Glasfaseranschluss erhalten können.

Die Vorgaben für das neue Wohngebiet werden nicht so streng sein wie für den einzigartigen Bereich „Am Spascher See“ und „Am Spascher Wald“. Dort sind unter anderem Tonziegel und -schindel im Farbton braun verpflichtend. Auch für die Fassadenverblender ist ein verbindlicher Farbton vorgegeben. Das alles werde es für den Bereich „Am Spascher Park“ nicht geben. Bei den Fassaden sei ein Holzanteil von 60 Prozent oder bis zu 30 % heller Putz möglich. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sei ebenso zulässig wie eine Grundstückseinfriedung entlang der Verkehrsflächen, beispielsweise mit einer Hecke.

Durch das neue Wohngebiet führen öffentliche Straßen. Allerdings nicht im Schachbrettmuster: Die Planer versprechen eine geschwungene Wegführung – auch weil der alte Baumbestand geschützt werden solle. Stritter zufolge werde der Ausbau der Straßen „in einem Zuge“ erfolgen, so dass Häuslebauer nur so lange wie nötig Beeinträchtigungen hinnehmen müssten. Klar ist auch: „Eine Durchfahrt zur Ahlhorner Straße soll es nicht geben“, so Stritter. Das sei sicher im Sinn der Nachbarschaft.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent