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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Auszeichnung Für Regionale Handwerksbetriebe: Keine Innovation, keine Zukunft

08.11.2019

Wildeshausen /Oldenburg Ohne Innovationen kann kein Betrieb langfristig überleben. „Die Zeiten, in denen man über Jahrzehnte Geld nur mit dem Herstellen von Büroklammern verdienen konnte und sich um nichts anderes kümmern musste, sind vorbei“, erklärte Daniel Janssen, Geschäftsführer von Hüffermann Krandienst in Wildeshausen (Kreis Oldenburg), am Donnerstag vor rund 30 Vertretern aus Wirtschaft und Politik.

Man müsse immer auf der Suche nach einer Nische sein, nach einem Produkt, das möglichst vielen hilft, das Arbeits- und Bürokratieabläufe vereinfacht. Genau solche Produkte wurden am Donnerstag im Rahmen der „Innovationstour Handwerk Niedersachsen“ ausgezeichnet.

Die gastgebende Firma Hüffermann war auch einer der insgesamt sechs Preisträger. „Innovative Unternehmen sind nicht nur exklusiv in der Industrie zu finden. Wir haben hier so viele kleinere und mittelgroße Unternehmen, die Großes auf die Beine stellen. Das möchten wir zeigen“, sagte Eckhard Stein, Präsident der Handwerkskammer Oldenburg. „Es ist wunderbar, direkt vor Ort zu sehen, was wir mit unserer Innovationsförderung bewirken“, erklärte Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin Landesvertretung der Handwerkskammer Niedersachsen.

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Stefan Muhle, Staatssekretär für Digitalisierung Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, betonte, dass „wir uns nicht kleiner machen dürfen als wir sind. Man schaut in puncto Innovation und Digitalisierung meistens ins Ausland. Dabei sind wir hier schon so weit“. Die Preisträger in der Übersicht:

 Hüffermann Krandienst (Wildeshausen): Das Unternehmen hat 140 Beschäftigte und ist Experte für Schwerlastlogistik und Spezialfahrzeugbau. Zurzeit entwickelt Hüffermann eine gewichtsoptimierte XXL-Abstützplatte für Kräne mit über 300 Tonnen Stützlast. Durch die Gewichtsersparnis soll es beispielsweise möglich sein, das Gewicht eines Transports so stark zu reduzieren, dass dieser nicht in die Kategorie Schwertransporte mit entsprechenden Auflagen fällt.

 Velsycon (Wildeshausen): Der Hersteller für Silosteller und Silo-Wechselsysteme hat 14 Beschäftigte und bietet Transportlösungen für Anwendungsbereiche wie Entsorgung. Das aktuelle Projekt ist ein Combilift-System, das Behälter in drei verschiedene Richtungsachsen bewegen kann. Ziel ist, ein sogenanntes Multi-Aufnahmegerät zu entwickeln, damit Kunden unterschiedliche Silotypen aufnehmen, absetzen und kippen können.

 Heineman(n)ufaktur (Elsfleth): Die kleine Manufaktur von Mechthild und Rico Heinemann gibt es seit 2015 als Einzelunternehmen. Sie fertigen Einzelstücke und Unikate aus Metall und Holz sowie Schmuck. Nun hat die Firma den „Heinelifter“ entwickelt. Damit können Motorräder vom Fahrer allein sicher auf eine erhöhte Ladefläche verladen werden.

 FW Systeme (Wildeshausen): Das Unternehmen entwickelt und fertigt Energieüberwachungs- und Steuerungssysteme und beschäftigt 15 Mitarbeiter. Mit seinem einzelradgesteuerten, synchronisierten Gleichstromantrieb für Elektrofahrzeuge soll eine besonders effiziente und langlebige Alternative zu anderen E-Fahrzeugen geboten werden.

 Friedrich Ahlers GmbH (Oldenburg): Das Familienunternehmen wird heute in dritter Generation geführt und besteht aus einem 30-köpfigen Team. Beim Projekt „Gartenhaus 4.0“ sollen sich Kunden ihr Gartenhaus digital per VR-Brille, auf dem Smartphone oder Computer ansehen und konfigurieren können. Der Konfigurator soll die Prozesse in der Manufaktur so weit wie möglich automatisieren.

 Littwin Systemtechnik (Oldenburg): Der Handwerksbetrieb mit seinen zehn Beschäftigten entwickelt und produziert Hard- und Software für die Bereiche Störmeldesysteme/Fernwirktechnik, Kabelüberwachung und Energie-Management. Das Projekt Küfo ist ein Überwachungssystem, das erdverlegte Kommunikationskabel überwacht und den Standort von Schäden orten kann.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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