WILDESHAUSEN - Die Vorbereitungen für eine neue Turnhalle an der St.-Peter-Straße in Wildeshausen sind ein großes Stück vorangekommen. Einstimmig empfahlen die beiden Fachausschüsse für Schulen und Bauen/Umwelt am Donnerstagabend, der Kommunalen Sporthallen GmbH (KSG) aus Hürth bei Köln den Planungsauftrag zu erteilen. „Die Firma hat die Frage der Nachhaltigkeit, also der Folgekosten, vorbildlich berücksichtigt“, sprach Schulausschussvorsitzender Uwe Leinemann (CDU) für die meisten Ausschussmitglieder.
Insgesamt vier Planungsbüros waren aus insgesamt 13 Bewerbungen ausgesucht und von der Verwaltung eingeladen worden: die Architektengruppe Zingel, die KSG, das Architekturbüro Wilfried Stagge aus Bissendorf und das Büro Mrotzkowski aus Oldenburg. Stagge hat bereits die Wildeshauser Wallschule einschließlich Sporthalle gebaut. „Mit ihm haben wir gute Erfahrungen gemacht“, so Bauausschuss-Vorsitzender Hartmut Frerichs (SPD). In der Debatte kamen daher Stagge sowie die KSG, die bundesweit 350 Sporthallen gebaut hat, in die engere Auswahl.
Der Hürther Unternehmen hat in Rekordzeit eine Einfeld-Turnhalle an der Grundschule Dürerstraße in Ganderkesee gebaut. Architekt Ulrich Ahlert von der KSG wies unter anderem auf Erfahrungen bei Niedrigenerige-Hallen und der Wärme-Rückgewinnung hin. Auf der Dachfläche solle dringend eine Photovoltaikanlage installiert werden – ein Punkt, den Stephan Rollié (CDU) bei den übrigen Präsentationen hartnäckig abgefragt hatte. Das Ziel der Stadt, die Halle an der St.-Peter-Straße für 1,8 Mio. Euro zu erstellen, bezeichnete Ahlert als „sportlich, aber realistisch“.
Das Hürther Büro regte an, eine gemeinnützige GmbH solle die Halle bauen. Damit ließe sich die Mehrwertsteuer sparen. Die Idee fiel ebenfalls auf fruchtbaren Boden. „Das könnte positiv für unseren Haushalt sein“, befand Rollié. Lars Kosten (FDP) stellte die Baukostengarantie und die Einbindung der heimischen Wirtschaft heraus.
Die Fachausschüsse beauftragten die Verwaltung, bis zur Sitzung des Verwaltungsausschusses mit der Gemeinde Ganderkesee zu sprechen, um deren Erfahrungen mit der KSG abzufragen. Außerdem sollen Informationen zum Finanzierungsmodell der gGmbH eingeholt werden.
Thema war auch die Verkehrsführung in der Innenstadt. Darüber berichtet die
