WILDESHAUSEN - Das Projekt läuft: Seit Oktober planen Schüler der Spascher „Farmschool“ den Bau eines Kühlkellers, der auf dem Grundstück der Schule in Verbindung mit der Lehrküche, dem Bauerngarten, der Imkerei und dem Gewächshaus entstehen soll. Bei einem Symposium stellten die Schüler ihren Eltern das selbst erarbeitete und zusammengetragene Material zum Projekt vor.
„Aus der Vielfalt der einzelnen Arbeitsgänge haben die Schüler schnell ihre Fähigkeiten zu einzelnen Arbeitsschwerpunkten erkannt und zu ihrem Lieblingsthema werden lassen“, erklärte Schulleiter Berthold Seidel eingangs.
Die Schüler der 7b hatten Arbeitsgruppen gebildet, in denen sie Briefe geschrieben, telefoniert, kalkuliert und Modelle gebaut haben. Auch arbeiteten einige an der Zeichenmaschine.
Am Abend erzählten die Schüler in sehr lebhaften Vorträgen von ihrer Arbeit: Jan Müller und Felix Grote führten die Zuhörer in die Projektarbeit der Klasse ein. Anschließend übernahm Maximilian Damke und berichtete von der Korrespondenz. Olivia Ullerich machte das Projekt anhand von Skizzen anschaulich, bevor Gabriel Celik über den Besuch im Architekturbüro Damke berichtete. Janina Hermann erzählte von den Besuchen beim Landkreis Oldenburg. Die Gruppe „Ingenieurbau“ besuchte das Ingenieurbüro von Jürgen Hellmann und informierte sich über Baudynamik und Bauphysik. Davon berichteten Jan Müller und Felix Grote. Die Nivellierung des Grundstückes präsentierte Jan-Philipp Ostmann, das Modell dazu erläuterte Tom Pulfer. Einen unterhaltsamen Vortrag zum Thema Mauerwerk hielt Paul Gramsch. Leyner Kellermann sprach über den Besuch im Ziegelwerk Olfry in Vechta, und Janina Hermann schloss mit ihrem Referat über die Berechnung und das Budget des Projekts.
Bei allen Unternehmens-besuchen war auch die Frage nach den Ausbildungsmöglichkeiten ein zentrales Gesprächsthema.
