WILDESHAUSEN - Die Straßen sind geteert. Automatische Beregnungsanlagen berieseln den frisch gesäten Rasen. „Das ist ja hier wie in einem Kurpark“, sagt der Teilnehmer einer Führung am Mittwoch. In der Tat: Die besondere Atmosphäre im „Spascher Sand Resort“ ist nach Monaten des Umbruchs auf dem einstigen Kasernengelände nun deutlich erkennbar. Gerade wurde das Dach des Musterhauses mit französischen Tonschindeln gedeckt.
„Wir wollen ruhige Dachflächen“, sagt Architekt Stephan Damke. Die Tonschindeln nehmen den Farbton des Holzes auf. Der Baukörper fügt sich harmonisch in die Umgebung mit ihrem alten Baumbestand ein. Am Tag der offenen Tür können Gäste das Haus mit einer Grundfläche von 350 Quadratmetern erkunden. Im Herbst folge der Ausbau. Vom großen Wohnraum blickt man direkt auf den See. Im großen Badezimmer werde eine Sauna installiert. Auf der geschützten Dachterrasse hat Damke einen Whirlpool geplant.
Zwei Haustypen sind im Resort gewünscht: Beim „Resort-Style“ setzt Damke auf Holzständerwerk und den Charme südländischer Architektur. Einfamilienhäuser im „Canada-Style“ verbinden kanadische Architektur mit konventioneller Bauweise. Alle Häuser erhalten sandfarbene Verblender. Im Herbst ziehe die erste Familie in ein Haus im „Canada-Style“ ein.
Insgesamt gibt es derzeit 30 voll erschlossene Grundstücke im „Spascher Sand Resort“. Das Team um Unternehmer Wolfgang Rixen steige nun in die Vermarktung ein. „Bis Sonntag haben wir erstmals einen Stand bei der Landpartie am Palais Rastede“, berichtet Petra Sechting, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Dort werden die Besucher auch die neue, 46 Seiten starke Image-Broschüre erhalten.
In dem neuen Wohnquartier steht der Umweltschutz obenan. „Wir stellen das Brunnenwasser allen Haushalten zur Verfügung“, sagt Damke. Damit werden Toilettenanlagen und Waschmaschinen gespeist. Autoverkehr ist im Resort nur eingeschränkt möglich. Alle Bewohner erhalten eine „Spascher-Sand-Card“, mit deren Hilfe die Poller an den Zufahrten im Boden versenkt werden können.
Nach dem Auszug der Tafel aus dem einstigen Kasino der Wittekind-Kaserne macht sich Damke jetzt an den Umbau des Gebäudes. „Dort wird auch die zentrale Satelliten-Anlage installiert.“ Natürlich versteckt hinter Bäumen, wie alle Gebäude im Resort.
