WILDESHAUSEN - Bioenergie und Nachwachsende Rohstoffe erlangen eine ständig zunehmende wirtschaftliche Bedeutung, vor allem auch in landwirtschaftlich geprägten Regionen wie dem Landkreis Oldenburg. Was liegt da näher, als diesen Trend durch kompetente Beratung noch zu verstärken. Bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg (WLO) im Wildeshauser Kreishaus wurde am Dienstag von WLO-Geschäftsführer Hans-Werner Aschoff, WLO-Aufsichtsratsvorsitzendem Ernst-August Bode und der Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe in Werlte, Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer, das erste „3N-Kontaktbüro“ vorgestellt.
„3N“ steht für „Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe“. Das Kontaktbüro in der Kreisstadt soll ab sofort für eine engere Vernetzung des Kompetenzzentrums mit der regional ansässigen Wirtschaft sorgen. Durch aktive Kooperation soll die Entwicklung und Anwendung marktfähiger Produkte sowie von Produktionsverfahren und Dienstleistungen im Bereich der regenerativen Energien und nachwachsenden Rohstoffe unterstützt und gefördert werden. Die neue Anlaufstelle in Wildeshausen soll Kontaktbörse sein zwischen Wirtschaft und Forschung und die Kundschaft ganz konkret unter anderem in Sachen Anbau, Qualitätskontrolle, Vermarktung, Kundenpotenziale und – nicht zuletzt – europaweite Fördermöglichkeiten beraten.
Ansprechpartner bei der WLO im Kreishaus ist Margret Teichwart ( 04431/85-438; E-Mail info@wlo.de). Sie stellt den direkten Draht her zum Werlter Fachberater Reent Martens, der die Beratung vor Ort in Wildeshausen wahrnimmt. Das 3N-Kompetenzzentrum bietet ein kostenloses Basis-Beratungspaket an, Zusatzleistungen wie die Unterstützung von Pilotprojekten oder Projektmanagement sind je nach Umfang kostenpflichtig.
